Filminfo: Der Womanizer
 
     
 

Kinostart: 28. Mai 2009

Promi-Fotograf Connor Mead (MATTHEW McCONAUGHEY) liebt seine Freiheit, seinen Spaß und die Frauen … in dieser Reihenfolge. Als überzeugtem Junggesellen macht es ihm überhaupt nichts aus, per Telefonkonferenz gleich mehreren Freundinnen den Laufpass zu geben, während er sich auf sein nächstes Date vorbereitet. Connors Bruder Paul ist dagegen eher der romantische Typ. Und er will morgen heiraten. Doch auf dem Polterabend ruiniert Connor mit seinem Spott über die Liebe die blendende Stimmung der Gäste, zu denen auch Connors Jugendfreundin Jenny (JENNIFER GARNER) gehört – sie war und ist die einzige Frau, die seinem sprichwörtlichen Charme offenbar immer widerstanden hat.

Bald sieht es sogar so aus, als ob Connor im Alleingang die gesamte Hochzeit platzen lässt. Doch in diesem Moment taucht der Geist seines verstorbenen Onkels Wayne (MICHAEL DOUGLAS) auf, der keine Party ausließ und jeder Frau den Hof machte – er ist nach wie vor Connors leuchtendes Vorbild. Onkel Wayne hat seinem Neffen etwas Wichtiges mitzuteilen, und deshalb erscheinen die Geister all der Freundinnen, die Connor einst sitzen ließ: Sie entführen ihn auf eine ebenso irrwitzige wie aufschlussreiche Odyssee durch seine bisherigen, aktuellen und sogar zukünftigen Beziehungen.

Gemeinsam wollen sie herausbekommen, wie aus Connor ein derart rücksichtsloser Womanizer werden konnte. Besteht überhaupt noch Aussicht, dass er jemals die wahre Liebe findet, ohne sie gleich wieder zu verlieren?

 

New Line Cinema präsentiert eine Jon Shestack/Panther-Produktion, einen Mark-Waters- Film: Matthew McConaughey und Jennifer Garner in der romantischen Komödie „Der Womanizer – Die Nacht der Ex-Freundinnen“. Weitere Hauptrollen spielen Breckin Meyer, Lacey Chabert, Robert Forster, Anne Archer, Emma Stone und Michael Douglas. Inszeniert wurde „Der Womanizer – Die Nacht der Ex-Freundinnen“ von Mark Waters nach einem Drehbuch von Jon Lucas & Scott Moore. Die Produktion verantworten Jon Shestack und Brad Epstein. Als Executive Producers fungieren Marcus Viscidi, Mark Waters, Jessica Tuchinsky, Toby Emmerich, Cale Boyter und Samuel J. Brown, Co-Produzentin ist Ginny Brewer. Zum kreativen Team zählen auch Kameramann Daryn Okada, Produktionsdesigner Cary White, Cutter Bruce Green und Kostümdesignerin Denise Wingate. Die Musik schrieb Rolfe Kent, Executive Music Producer ist Ralph Sall.

„Der Womanizer – Die Nacht der Ex-Freundinnen“ wird in den USA und bestimmten weiteren Ländern von Warner Bros. Pictures, a Warner Bros. Entertainment Company, in die Kinos gebracht.

Connor Mead kann man sich überall vorstellen – aber bestimmt nicht auf einer Hochzeitsfeier. Genauer gesagt: Seine eigene Hochzeit wäre ein Widerspruch in sich – selbst die blühendste Fantasie muss sie ins Reich des Unmöglichen verbannen. Denn da er bekanntlich ein ausgesprochener Ehemuffel ist, erwartet man ihn nicht mal auf den Hochzeiten seiner Freunde. Doch diesmal handelt es sich um eine Ausnahme: Sein eigener Bruder heiratet. Und nur für Paulie ist Connor bereit, sein Luxusleben in New York City kurzfristig zu unterbrechen, um in seine Heimat Newport/Rhode Island zu reisen, wo die Trauung auf dem prächtigen Anwesen ihres verstorbenen Onkels Wayne ausgerichtet wird.

Naturgemäß sieht Connor den Feierlichkeiten mit sehr gemischten Gefühlen entgegen, aber er sagt sich: „Dieses eine Wochenende werde ich wohl überstehen.“ Nicht eingeplant ist allerdings die unverhoffte Begegnung mit seiner Ex-Freundin Jenny Perotti (JENNIFER GARNER).

„Connor tritt üblicherweise sehr selbstsicher, charmant und witzig auf – er provoziert gern und dominiert jede Situation. Er will die anderen nicht beleidigen, er will einfach nur seinen Spaß haben. Aber letztlich weiß er gar nicht mehr, was er eigentlich will – doch das ist ihm überhaupt nicht bewusst. Er spielt seine Rolle schon derart lange, dass er sich selbst isoliert hat, ohne das zu merken“, sagt Matthew McConaughey, der in dieser Story den eingefleischten Junggesellen darstellt.

„Das Wiedersehen gibt den ersten Anstoß“, meint Regisseur Mark Waters. Die schöne, intelligente und selbstbewusste Jenny hätte bestens zu Connor gepasst … wenn er sie nicht vor Jahren sitzen gelassen hätte. Jetzt ist sie als Trauzeugin dabei und begegnet ihrem Ex betont sachlich – sie ist fest entschlossen, sich diesen Festtag von nichts und niemandem verderben zu lassen. Deshalb schärft sie Connor ein, er solle sich ja nichts leisten, was dem Brautpaar in die Parade fahren könnte.

„Jenny hat am eigenen Leib erfahren, wie Connor Mead seine Mitmenschen behandelt – sie kennt keine Nachsicht mehr“, sagt Jennifer Garner. „Als Kinder waren sie beste Freunde und hatten keine Geheimnisse voreinander. Dann haben sie sich als Erwachsene wiedergetroffen, gingen miteinander aus. Doch zu dem Zeitpunkt war er bereits auf dem besten Weg ein Weltklasse-Playboy zu werden – er hat sie abgrundtief enttäuscht. Fast hätte sie aufgrund dieser Erfahrung überhaupt keinem Mann mehr vertraut. Als sie sich nun wiedersehen, funkt es zwar zwischen ihnen – aber nicht unbedingt im positiven Sinne.“

Waters sieht Jenny als „eine Mischung aus dem Mädchen von nebenan und einer Ausreißerin, aber sie hat auch noch etwas, was Connor nicht recht definieren kann. Sie haben zusammen viel erlebt – es wird deutlich, dass Jenny Connor besser kennt als all die Frauen, die nach ihr kamen. Sie ist zwar maßlos enttäuscht über seine Entwicklung, weiß im Grunde aber dass ein guter Kern in ihm steckt. Entsprechend betont sie, dass sie ihn durchschaut hat und dass er sich gefälligst zusammenreißen soll. Matthew und Jennifer haben sich sofort auf diesen Sparring-Rhythmus eingeschossen, auf diese untergründige Konkurrenzsituation, die bereits in ihrer gemeinsamen Jugend begonnen hat.“

„Jenny ist die Frau, von der wir alle träumen, die unser wahres Ich erkennt und uns zu unseren größten Leistungen anspornt“, sagt Produzent Jon Shestack, der besonders Garners Einfühlungsvermögen bei ihrer Darstellung der Jenny bewundert: „Sie wirkt so verletzlich und intelligent, dass wir deutlich spüren, wie traurig sie über Connors Entwicklung und sein hohles Getue ist. Keiner, der Connor Mead kennt, würde ihn als einen im Grunde gutmütigen Menschen bezeichnen, aber Jenny ist davon überzeugt, und sie sucht nach den Spuren dieser Wesenszüge, obwohl sein Verhalten sie immer wieder Lügen straft.“

Denn wenn er tatsächlich gutmütig sein sollte, gelingt es ihm bestens, dies zu verbergen. Am Polterabend wird Connor gedrängt, einen Toast auszubringen. Das ist so gar nicht seine Liga, und die Begegnung mit Jenny bringt ihn etwas aus dem Gleichgewicht, er fühlt sich eingeengt von all dem Tüll und den Blumen, der Alkohol löst seine Zunge, und so plappert er los – sein vernichtendes Urteil über die Ehe als Institution kommt zwar nicht unbedingt unerwartet, wirkt aber in diesem Moment dennoch himmelschreiend deplatziert. Dann leistet er sich ein für ihn typisches, hastiges Rückzugsgefecht, bevor ihm einer der Gäste einen Kinnhaken verpassen kann, allen voran die Braut, ihr Vater, Jenny und vielleicht sogar Paul, der bereits bereut, dass er seinen Bruder eingeladen hat.

Zu fragen wäre, wie ernst Connor seine Sprüche eigentlich meint und warum er sie äußert. Dazu Produzent Brad Epstein: „Er ist zwar beliebt und erfolgreich, emotional aber total unzugänglich. Er hat Angst vor der Liebe. Selbst wenn er der großartigsten Frau der Welt gegenüberstehen würde – er würde sie nicht als solche erkennen. Er sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.“

 
     
 
 
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