Filminfo: Balls of Fury
 
 

Kinostart: 10.Juli 2008

Der völlig ausgebrannte Ex-Tischtennismeister Randy Daytona (Dan Fogler) hält sich nur noch mit albernen Showauftritten über Wasser als er vom FBI für einen Undercover-Einsatz rekrutiert wird. Er soll die verbrecherische Organisation des feudalen Pingpongschurken Feng (Christopher Walken) infiltrieren, indem er sich Match für Match eines Underground- Tischtennisturniers immer weiter an die Spitze kämpft. 20 Jahre nach seiner bitteren Olympianiederlage und dem daraus resultierenden Tod seines Vaters ist es Randys große Chance, sich endlich aus seinem jämmerlichen Dasein zu befreien und den Mörder seines Vaters zu stellen.

Trainiert wird er vom blinden Master Wong (James Hong) und dessen überaus reizvoller Tochter Maggie (Maggie Q), bevor er sich in ein wildes Ping-Pong-Gemetzel stürzt und gegen siamesische Zwillinge, eine Nonne mit mörderischer Vorhand oder seinen selbstverliebten Erzfeind Karl Wolfschtagg (Thomas Lennon) im DDR-Turndress antreten muss. Und natürlich darf auch der Showdown gegen Großmeister Feng nicht fehlen.

 

Kleine Bälle, große Gefahr

In der grausamen Welt des Underground- Tischtennis ist alles möglich. Wenn hier von Sudden Death gesprochen wird, ist damit tatsächlich das Todesurteil für den Verlierer gemeint.

Ein bisschen Bruce Lee, ein bisschen Bond und viel Witz sind die Zutaten dieser explosiven Pingpongactionparodie, in der Comedy- und Theaterstar Dan Fogler und Filmlegende Christopher Walken genussvoll ihre Schläger kreuzen und sich kleine weiße Bälle um die Ohren schießen. Erdacht von den Autoren des Ben Stiller-Hits „Nachts im Museum", angereichert mit dem sportlichem Irrwitz von „Voll auf die Nüsse" und vollendet mit einem ordentlichen Schuss komischer Anarchie.

„Balls of Fury“ ist die überdrehte neue Komödie des Teams Robert Ben Garant und Thomas Lennon, den Drehbuchautoren der Erfolgskomödie „Nachts im Museum“ und Schöpfern der erfolgreichen Comedy-Serie „Reno 911!“.

„Wir arbeiten fast täglich miteinander seit wir uns 1988 an der New York University begegnet sind“, sagt Lennon. „Bislang also schon unser halbes Leben und kein Ende in Sicht. Mittlerweile denken wir meistens sogar schon die gleichen Dinge zur gleichen Zeit. Es ist als wären wir zwei Hälften des selben Gehirns.“

“Normalerweise haben wir gemeinsam eine Idee und umreißen sie dann. Anschließend übernehmen wir unterschiedliche Teile des Drehbuchs und schreiben sie alleine“, erklärt Garant. „Oft arbeiten wir dabei auf einem Luftkissenboot auf dem Amazonas.“

Eines Tages sah das Duo einen Nachrichtenbeitrag über einen Tischtennis-Champion, der nicht mehr unbehelligt die Straße überqueren konnte und wie ein Rockstar gefeiert wurde. Diese Idee kreuzten sie mit ihrer Faszination für Kampfsport und schrieben dann ein Drehbuch, das endlich den schändlichen Mangel beseitigt, dass es bislang keinen Film über eine der weltweit beliebtesten Sportarten gab.

Garant sagt: „Wir sind riesige Bruce Lee- Fans und wir haben uns einfach gefragt, was passieren würde, wenn man all das Kung-Fu eines Kung-Fu-Film durch Tischtennis ersetzt. Also haben wir uns ein Jahr lang mit diesem Sport auseinander gesetzt. In Hongkong gibt es ein Trainingsgelände, das aussieht als wäre es ein Schauplatz aus ‚Der letzte Kaiser’.“

Lennon merkt an: „Wir gehen gerne ernst an alberne Dinge heran und albern an ernste Dinge.“

 
     
 
 
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