Something Very Bad Is Going to Happen Serienkritik: Albtraum unter dem Traualtar – Die neue Horror-Sensation der Duffer-Brüder

Unser Urteil: Beklemmend, mysteriös und absolut meisterhaft – Das neue Must-Watch auf Netflix

SOMETHING VERY BAD IS GOING TO HAPPEN (c) Netflix
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Die Horror-Serie „Something Very Bad Is Going to Happen“ startet am 26. März bei Netflix. Hier ist unsere Kritik zur Serie.

Die Duffer-Brüder haben die Serie SOMETHING VERY BAD IS GOING TO HAPPEN mit ihrer Firma produziert. Es ist eine Miniserie, die damit spielt, dem Zuschauer nicht alles zu sagen. Selbst, wohin die Reise geht, ist unklar. Es könnte Horror sein, es könnte psychologischer Thriller sein, was es auf alle Fälle ist: mordsspannend.

SOMETHING VERY BAD IS GOING TO HAPPEN
Netflix Serie – Horror (c) 2026 Netflix

Something Very Bad Is Going to Happen: Zur Handlung – Willkommen in der Familie

Rachel und Nicky wollen heiraten, weswegen sie zum prächtigen Waldhaus seiner Familie fahren, die sie noch gar nicht kennt. Schon der Weg dorthin ist mit unangenehmen Erfahrungen gepflastert, aber nach der Ankunft wird es noch schlimmer, denn schon bald verschwindet Rachels Kleid. Und nicht nur das: Man will ihr auch eine Hochzeit aufzwingen, wie sie ihr gar nicht passt.

Dann muss ihr Verlobter auch noch weg und sie sitzt alleine mit der „Familie“ in dem Haus …

SOMETHING VERY BAD IS GOING TO HAPPEN
Netflix Serie – Horror (c) 2026 Netflix

Something Very Bad Is Going to Happen: Eine Kritik – Psychoterror auf höchstem Niveau

Praktisch von den ersten Minuten an ist schon klar, dass dies eine Serie ist, die es in sich hat. Sie ist ausgesprochen atmosphärisch, sie spielt mit Genre-Konventionen, mit verlassenen Rasthäusern, mit gruseligen Gestalten, mit einer Familie, die etwas zu verbergen hat. Ja, das sind Versatzstücke des Genres, aber sie werden nicht nur höchst befriedigend zusammengefasst, sondern funktionieren auch im Rahmen einer Geschichte, bei der man sich ebenso wie die Hauptfigur unwohl fühlt.

Wie sie kann man sich des Eindrucks und der Stimmung nicht erwehren, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Das wird von Minute zu Minute auf die Spitze getrieben, weil die bald angeheiratete Verwandtschaft auch alles andere als normal zu sein scheint. Was hier geboten ist, ist schlichtweg Horror der realistischen Art, weswegen er umso stärker trifft. Hier kann man sich richtig in die Hauptfigur einfühlen und miterleben, wie dieser Ort irgendwo im Nirgendwo immer gruseliger wird.

Mehr zur Serie: Details, Hintergründe, FAQs

Mehr Neuheiten von Netflix: 

Ein 5-Sterne-Albtraum
Tolle Miniserie mit acht Folgen, die von Anfang an auf ein hohes Maß an Spannung setzt und damit durchgehend das Interesse halten kann. Die mehrheitlich nicht bekannten Mimen sind gut, für den Starfaktor sorgen Jennifer Jason Leigh und Ted Levine als Eltern des Bräutigams. Der Titel wird in der ersten Folge übrigens erst nach 45 Minuten eingeblendet.
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