Der Sci-Fi-Actionfilm „War Machine“ startete am 6. März bei Netflix. Hier ist unsere Kritik zum Film mit Alan Ritchson.
Alan Ritchsons neuestes Action-Vehikel ist ein unausgegorener Film, dem narrativ einige Stolpersteine im Weg liegen. Er funktioniert nur, wenn man ihn als tumbes Action-Spektakel sieht und die Geduld aufbringt, mehr als eine halbe Stunde zu warten, bis die eigentliche Geschichte beginnt.

War Machine: Zur Handlung – Ranger-Training trifft auf Alien-Besuch
Ein Soldat meldet sich zum Auswahlverfahren für die Rangers, die Elite-Einheit der US-Armee. Das Verfahren dauert mehrere Tage, am Ende sind nur noch wenige Aspiranten übrig, die eine Schein-Mission erfüllen müssen. Sie sollen in unwirtlichem Terrain ein abgestürztes Flugzeug finden und vernichten.
Was sie allerdings finden, ist eine Kampfmaschine aus dem All, die erwacht und Jagd auf sie macht.
War Machine: Eine Kritik – ‚Predator‘ für Arme mit Pacing-Problemen
Die Geschichte eines Films sollte nach spätestens 15 Minuten in Gang gesetzt sein. Bei WAR MACHINE dauert es mehr als doppelt so lang. In der Zeit konzentriert sich der Film auf die Trainingseinheiten, die man hätte komprimieren können. Denn: Abseits der Hauptfigur und ihrer klischierten Motivation, überhaupt ein Ranger werden zu wollen, bleiben alle Figuren farblos, so identitätslos wie die Nummern, die ihnen die Rangers verpasst haben.
Was danach folgt: Hübsch anzusehende Action. Der Film ist teuer, das merkt man schon, und doch stellt man sich inmitten dumpfer Dialoge immer wieder die Frage: Wieso setzt diese Maschine solch ein Bemühen ein, um eine Handvoll Leute kaltzumachen? Klar, weil diese Maschine (und ihre Kollegen) wohl alles Leben auslöschen wollen. Was man hier hat, ist ein Mix aus KRIEG DER WELTEN und PREDATOR, nur dass die Maschine reichlich uncool ist, und die spannendere Geschichte der weltweiten Abwehr gegen diese Invasion am Ende nur geteasert wird – wohl für ein Sequel, das uns, so die Streaming-Götter gut mit uns sind, erspart werden könnte.
Will man einfach nur viel Action sehen, ist man hier richtig. Für alle anderen gibt es praktisch nichts zu sehen.
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Alle Infos, Details, Hintergründe zu War Machine – Film (2026)



