Der Super Mario Galaxy Film Filmkritik: Bunter Weltraum-Trip mit reichlich Fan-Service

Unser Urteil: Ein Fest für Nintendo-Jünger – Doch die Story bleibt im schwarzen Loch

Der Super Mario Galaxy Film Review (c) Universal Pictures
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Der Animationsfilm „Der Super Mario Galaxy Film“ startet am 1. April im Kino. Hier ist unsere Kritik zum Film.

Der erste Film war immens erfolgreich, der zweite wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auch werden. Im Grunde hat er aber dieselben Probleme wie sein Vorgänger. Die kann man weglächeln, wenn man ein lebenslanger Mario-Fan ist, für alle anderen dürfte das aber schwieriger sein.

Der Super Mario Galaxy Film Review (c) Universal Pictures

Der Super Mario Galaxy Film: Zur Handlung – Rettungsmission im All

Als Peach erfährt, dass ihre Schwester Rosaline von Bowser Junior entführt wurde, macht sie sich auf, sie zu retten. Mario soll derweil das Königreich schützen, aber das klappt nicht so richtig gut, weswegen Luigi, Yoshi und er über kurz oder lang mit Peach zusammenstoßen. Da haben sie übrigens noch einen winzig-kleinen Endgegner im Gepäck. Unterstützung erhalten sie noch von einem Weltraumabenteurer, der wohl für sein eigenes Spin-off vorbereitet werden soll.

Der Super Mario Galaxy Film: Eine Kritik – Level-Hopping im Kinoformat

Obwohl er keine 100 Minuten Laufzeit hat, fühlt sich der Film lang an. Das mag auch daran liegen, dass die Action, die an die Spiele rund um Super Mario angelegt sind, eher über kurz als über lang repetitiv wird. Als würde man noch ein Level spielen müssen, und noch eines, ohne dass sich grundlegend etwas ändert. Das ist knallbunt, das ist ein Spektakel, wenn man sich drauf einlassen kann, das ist aber auch reichlich substanzlos.

Der Film setzt auf Fan-Service. Figuren aus allen möglichen Spielen tauchen hier auf, sind aber meistens hauptsächlich Selbstzweck. Für Fans gibt es so immer wieder ein Aha-Erlebnis, aber eben auch nicht mehr. Für den Rest wirkt die Vielzahl an Figuren fast erschlagend, zumal die Geschichte sehr episodisch aufgebaut ist. Die Haupthandlung kann man kaum als solche bezeichnen, vielmehr ist sie ein nur schwacher roter Faden, bei dem die Charakterisierung – ja, die muss es auch beim Animationsfilm geben – flöten geht. Bestes Beispiel ist Bowser, der hier ein Fähnchen im Wind ist.

Mehr Informationen zum Film:

Nur für echte Fans ein Power-Up
Wer den ersten Film liebte, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Umgekehrt wird auch ein Schuh draus. Wer ihn nicht mochte, kann sich hier den Kinogang sparen. Nach dem Nachspann gibt es noch eine Sequenz, die wohl auf einen Spin-off abzielt.
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