The Death of Robin Hood Filmkritik: Hugh Jackman brilliert in der düsteren Dekonstruktion einer Legende

Unser Urteil: Ein meisterhafter, bildgewaltiger Arthaus-Film abseits klassischer Abenteuer-Klischees

The Death of Robin Hood (c) 2026 Ascot Elite
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Der Arthausfilm „The Death of Robin Hood“ startet am 18. Juni im Kino. Hier ist unsere Kritik zum Film mit Hugh Jackman.

Robin Hood gehört zu den bekanntesten Legenden der Welt: der edle Räuber, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Doch Michael Sarnoski interessiert sich in THE DEATH OF ROBIN HOOD nicht für die Legende, sondern für den Menschen dahinter. Sein Film fragt, was passiert, wenn aus den Taten eines Mannes über Jahrhunderte ein Mythos entsteht – und wie weit sich die Wahrheit dabei von der Erzählung entfernen kann.

Robin Hood ist hier kein Volksheld, sondern ein alternder Bandit, der in seinem Leben unzählige Menschen getötet hat. Er ist weder moralisches Vorbild noch Freiheitskämpfer, sondern ein Mann, der gelernt hat, seine eigene Geschichte zu kontrollieren. Aus einem brutalen Leben wurde eine Legende, die mit der Wirklichkeit nur noch wenig gemein hat.

The Death of Robin Hood © AidanMonaghan/Ascot Elite

‚The Death of Robin Hood‘: Zur Handlung – Ein letzter, schmerzhafter Feldzug

Jahre nach seinen größten Taten trifft Robin erneut auf seinen einstigen Gefährten Little John. Dieser bittet ihn um Hilfe gegen Männer, die seine Identität entdeckt und ihn von seiner Familie vertrieben haben. Für Robin wird daraus die Gelegenheit für einen letzten Feldzug. Er ist müde geworden und sehnt sich nach dem Tod, doch dieser scheint ihm beharrlich auszuweichen.

Bei einem Kampf wird er schwer verletzt und von Little John auf eine abgelegene Insel gebracht, auf der eine Abtei Verwundete pflegt. Dort beginnt eine Reise, die weniger körperlicher als seelischer Natur ist. Während Robin zwischen Leben und Tod schwebt, wird er immer wieder mit den Folgen seiner Taten konfrontiert. Die Legende holt den Mann ein, und erstmals scheint er bereit zu sein, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen.

‚The Death of Robin Hood‘: Eine Kritik – Brilliante Charakterstudie im Stil von ‚The Green Knight‘

Michael Sarnoski, der bereits mit PIG sein Gespür für ungewöhnliche Charakterstudien bewies, liefert eine düstere Dekonstruktion des Robin-Hood-Mythos ab. Unterstützt wird er dabei von Hugh Jackman, der eine seiner stärksten Leistungen seit LOGAN zeigt. Sein Robin ist kein gebrochener Held, sondern ein erschöpfter Krieger, der nach Erlösung sucht.

Visuell setzt der Film auf raue, trostlose Bilder und eine Atmosphäre permanenter Schwere. Die Gewalt wirkt im ersten Teil kompromisslos und verstörend, bevor die Geschichte zunehmend nachdenklicher wird.

Weitere Informationen zum Film: Details, Hintergründe, FAQs und mehr

Fazit: Ein finsteres und faszinierendes Meisterwerk
THE DEATH OF ROBIN HOOD erinnert damit eher an Filme wie THE NORTHMAN oder THE GREEN KNIGHT als an klassische Abenteuerfilme – eine finstere, faszinierende Auseinandersetzung mit der Entstehung von Legenden.
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