Die Crimeserie „Banksters“ startete am 20. Februar bei HBO Max. Hier ist unsere Kritik zur Serie.
Man kann es richtig vor sich sehen: Die Macher nehmen einen wahren Fall, verbiegen ihn nach Lust und Laune, versuchen, ein bisschen schräge Stimmung einzubauen und hoffen auf einen Hit wie HOW TO SELL DRUGS ONLINE (FAST). Nur leider: Hat nicht funktioniert. BANKSTERS wirkt bemüht, aber nie überzeugend.

‚Banksters‘: Zur Handlung – Vom Einser-Abiturienten zum Bankräuber
Yusuf wird verhaftet, weil er mit einigen Leuten mehrere Banken überfallen haben soll. Jemand hat ihn verraten, er wiederum verrät nun niemanden, aber kann er sich noch auf seine Freunde verlassen?
In Rückblicken wird gezeigt, wieso Yusuf überhaupt zum Bankräuber wurde – dem vermutlich intelligentesten, den die Republik je gesehen hat, hat er doch einen Abi-Schnitt von 0,9.
‚Banksters‘: Eine Kritik – Wenn der Funke nicht überspringen will
Die Schauspieler sind gut, das muss man BANKSTERS schon lassen. Ein jeder ist in seiner Rolle überzeugend, mancher vielleicht etwas drüber, aber die Rolle des Polizisten, der Yusuf überführen will, ist auch so angelegt. Der Wechsel von gegenwärtiger zu vergangener Handlung funktioniert auch und dennoch gelingt es nicht, dass der Funke überspringt.
Die Serie beginnt zu unaufgeregt, ist zu wenig eigensinnig, wirkt zu sehr, als hätte man mit Gewalt ein Produkt zusammenzimmern wollen, das ein möglichst großes Publikum anspricht. Aber es will einfach nicht klappen, das Ganze wird nie zu mehr als der Summe der Einzelteile, und diese Summe ist schon gering. Es kann natürlich sein, dass die Serie sich noch entwickelt, aber HBO Max hat sich für eine wöchentliche Veröffentlichung entschieden und präsentiert dabei zum Auftakt auch nur eine Folge.
Die wiederum ist nicht so, dass man sich denkt: Da muss ich nächste Woche wieder unbedingt reinschauen.
Wir haben bereits über die Serie berichtet: SERIEN-START | BANKSTERS: Erstes deutsches HBO Original startet im Februar 2026



