‚How to Get to Heaven from Belfast‘ Kritik: Schräge Nordirland-Serie mit Derry-Girls-Charme

Unser Urteil: Mystery trifft auf schwarzen Humor – Ein vergnüglicher Roadtrip in die eigene Vergangenheit

How To Get To Heaven From Belfast Staffel 1 (c) 2026 Netflix
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Die Krimikomödie „How to Get to Heaven from Belfast“ startet am 12. Februar bei Netflix. Hier ist unsere Kritik zur Serie.

Von Lisa McGee, der Schöpferin der Netflix-Serie DERRY GIRLS gibt es mit HOW TO GET TO HEAVEN FROM BELFAST nun eine neue Serie, die den typisch irischen Charme, vor allem aber auch das Flair fürs Schräge und Absurde sehr schön transportiert.

Szene aus der Serie How to Get to Heaven from Belfast (c) 2026 Netflix

‚How to Get to Heaven from Belfast‘: Zur Handlung – Eine Leiche zu wenig

Die Freundinnen Saoirse, Robyn und Dara erfahren, dass Greta, ihre Freundin aus Jugendtagen, verstorben ist. Sie beschließen, zur Totenwache zu fahren, aber dort angekommen, ist nichts so, wie sie erwartet hatten, am wenigsten die Tote. Denn Saoirse ist sicher, dass es nicht Greta ist, die in dem Sarg liegt. Darum machen die drei Frauen sich daran, herauszufinden, was passiert ist und wo Greta ist.

Dabei spielt ihre eigene Vergangenheit eine gewaltige Rolle, denn vor 20 Jahren mussten sie eine Leiche verschwinden lassen …

‚How to Get to Heaven from Belfast‘: Eine Kritik – Spritzige Dialoge und irisches Flair

Die acht Folgen der Serie sind sehr vergnüglich, was an der Kombination der durchaus schrägen Figuren (die eine ist eine Krimiautorin fürs Fernsehen, die andere eine ständig ängstliche, erzkatholische Lesbe, die dritte eine überforderte Mutter, die sich gerne schick macht) mit der ungewöhnlichen Geschichte liegt. Hier wird stark mit einem Mysterium gearbeitet, dahingehend, was die Mädchen damals getan haben, aber auch, wieso Greta aus ihrem früheren Leben gerissen wurde. Dabei gerät Lisa McGee ein bisschen ins Schlingern, gerade so, als ob sie in der Mitte der Geschichte noch nicht gewusst hätte, wie das Ende aussehen soll.

Das kann man jedoch übersehen, weil der Humor passt. Die Figuren sind durch die Bank ungewöhnlich, die Dialoge sind spritzig und die Chemie des Hauptdarstellerinnen-Trios ist toll (auch wenn die Robyn-Darstellerin weit älter als ihre Kolleginnen ist, was man auch sieht).

Die Serie hat ein Ende, allerdings eines, das alle Möglichkeiten für eine Fortsetzung offenlässt.

Weitere informationen zur Serie mit FAQs, Hintergründen & mehr: How To Get To Heaven From Belfast; Staffel 1 (2026)

Fazit: Kurzweiliger Mystery-Spaß mit tollen Charakteren
Tolle Figuren, schräge und skurrile Ideen, tolle Landschaften, eine flotte Erzählweise – bei HOW TO GET TO HEAVEN FROM BELFAST fühlt man sich gut unterhalten. Wer die irische Serie BODKIN mochte, ist hier genau richtig.
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