A Missing Part – Film (2026)

A Missing Part Filmszene ©LeonidasArvanitis

Was bleibt einem Vater, wenn das Gesetz ihm das eigene Kind entzieht? Am 02. April 2026 startet mit A Missing Part ein ebenso stilles wie kraftvolles Drama in den deutschen Kinos. Regisseur Guillaume Senez erzählt die Geschichte eines französischen Vaters in Japan, der seit Jahren verzweifelt versucht, den Kontakt zu seiner Tochter wiederherzustellen. In der Hauptrolle brilliert Romain Duris, der den Schmerz und die unerschütterliche Hoffnung eines Mannes verkörpert, der in einem fremden Rechtssystem und einer fremden Kultur nach seinem „fehlenden Teil“ sucht.

A Missing Part Filmszene ©LeonidasArvanitis

A Missing Part – Eine verzweifelte Suche in den Straßen Tokios

Inhalt: Ein einsamer Kampf gegen das Vergessen

Jay (Romain Duris) lebt seit Jahren in Tokio und arbeitet dort als Taxifahrer. Doch seine Arbeit ist nur ein Mittel zum Zweck, um in der Nähe seiner Tochter zu bleiben, die er seit seiner Scheidung von einer Japanerin nicht mehr sehen durfte. In Japan gibt es kein gemeinsames Sorgerecht, und Jay ist für sein eigenes Kind rechtlich zum Fremden geworden.

Jeden Tag scannt er die Gesichter der Passanten, immer in der Hoffnung, ein Zeichen von ihr zu finden. Sein Leben ist geprägt von der Einsamkeit und der kulturellen Distanz, bis eine unerwartete Begegnung eine neue Möglichkeit eröffnet. A Missing Part ist ein berührendes Porträt über die bedingungslose Liebe eines Vaters und die harte Realität eines Systems, das Väter oft unsichtbar macht.

Die wichtigsten Film-Fakten

Kategorie Details
Originaltitel A Missing Part
Regie Guillaume Senez
Cast (Besetzung) Romain Duris, Judith Chemla, Mei Cirne-Masuki
Starttermin 02. April 2026
Verleih Film Kino Text
Laufzeit 98 Minuten
FSK liegt noch nicht vor
Genre Drama
Produktionsland Frankreich, Belgien
Offizielle Seite Film Kino Text

Hintergründe: Zwischen zwei Welten

  • Kulturelle Relevanz: Der Film beleuchtet die reale Problematik des japanischen Familienrechts, bei dem nach einer Trennung oft ein Elternteil komplett vom Leben des Kindes ausgeschlossen wird.

  • Erfolgreiches Team: Regisseur Guillaume Senez und Hauptdarsteller Romain Duris arbeiteten bereits für das gefeierte Drama Our Struggles zusammen und beweisen hier erneut ihre starke Chemie.

  • Authentische Kulisse: Die Dreharbeiten in Tokio fangen die Melancholie und die Hektik der Metropole ein, die für den Protagonisten sowohl Zufluchtsort als auch Gefängnis ist.

  • Arthouse-Perle: Der Film verzichtet auf großes Melodram und setzt stattdessen auf leise Töne und eine realistische Inszenierung.

Pressespiegel

„Ein einfühlsame Reflexion über Vaterschaft“
TELERAMA

„Ein schöner, herzzerreißender Film, der hoffungsvoll endet.“
LE PARISIEN

„Ein wunderschönes Melodram mit Romain Duris, das unter den Neonlichtern Tokios spielt.“
LES ECHOS

„Ein ergreifender Film über Sorgerecht, angetrieben von Romain Duris, der eine starke Leistung als mutiger Vater abliefert.“
ELLE

„Romain Duris, brillant als hingebungsvoller Vater, der seine herausfordernde Rolle mit einer mühelosen Anmut ausfüllt.“
L’OBS

„Regisseur Guillaume Senez pflegt ein sehr persönliches Werk,
in dessen Mittelpunkt einfühlsame Geschichten rund um das Thema Familie stehen,
eingebettet in umfassendere Beschreibungen der Gesellschaft und der Welt.“
FRANCEINFO CULTURE

Der offizielle Trailer zu A Missing Part

FAQs

Die wichtigsten Fragen zum Film

Wann ist der deutsche Kinostart von A Missing Part? Der Film startet am 02. April 2026 bundesweit in den Kinos.

Worum geht es in A Missing Part genau? Es geht um einen französischen Vater in Tokio, der nach der Trennung von seiner japanischen Frau den Kontakt zu seiner Tochter verloren hat und seit Jahren versucht, sie wiederzusehen.

Ist der Film eine wahre Geschichte? Obwohl die Charaktere fiktiv sind, basiert die rechtliche Situation im Film auf der tatsächlichen Gesetzgebung in Japan bezüglich des Sorgerechts.

Wer leiht den Film in Deutschland aus? Der Film wird von Film Kino Text in die deutschen Kinos gebracht.

A Missing Part Poster ©LeonidasArvanitis

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