Der Sci-Fi-Film „Supergirl“ startet am 25. Juni im Kino. Hier ist unsere Kritik zum Film mit Milly Alcock.
Die Basis für den Film SUPERGIRL bildet der von Tom King geschriebene Comic „Woman of Tomorrow“, der die Figur für das DC-Universum neu konzipierte. Der Film bleibt dem treu, weswegen dieses Supergirl auch ganz anders ist als alle, die zuvorgekommen sind. Am Anfang des Films ist sie etwas verloren, allein, heimatlos, zieht von einer Bar zur nächsten. Im Grunde ist SUPERGIRL auch so etwas wie ein Coming-of-Age-Film.

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‚Supergirl‘: Zur Handlung – Wettlauf gegen die Zeit im tiefen Weltall
Kara feiert ihren Geburtstag, als ihr Schiff von Krem gestohlen wird, der Ruthyes Familie ermordete, weswegen diese nach Rache giert. Bei dem Diebstahl wird Karas Hund Krypto vergiftet. Sie hat drei Tage Zeit, Krem zu finden und ihm das Gegenmittel abzunehmen. Andernfalls wird Krypto einen schmerzhaften Tod sterben.
Zusammen mit Ruthye sucht die Kryptonierin nach Krem, begegnet dem Kopfgeldjäger Lobo und muss selbst mit dem Verlust von allem fertig werden, das ihr je etwas bedeutet hat.
‚Supergirl‘: Eine Kritik – Ein visuell berauschendes Space-Adventure mit James-Gunn-Vibe
Es ist ein Space-Adventure, das hier geboten ist. Nicht unähnlich den GUARDIANS OF THE GALAXY. Obwohl James Gunn den Film weder geschrieben, noch inszeniert hat, spürt man seinen Einfluss. Der Film ist cool, witzig, aber auch ernsthaft, hat geile Action und unterlegt die mit knalliger Musik. Über allem steht Milly Alcock, die ein Supergirl spielt, wie man es so noch nie gesehen hat. Sie muss den Verlust ihrer Familie und der letzten Überbleibsel ihres Volks verarbeiten, fühlt sich anders als Clark Kent auf der Erde nicht heimisch, und zieht ruhelos umher. Sie ist rüde, aber gut, nicht nett, aber hilfsbereit, und das auch für Ruthye. Indem sie dem Mädchen hilft, das sich nur nach Rache sehnt, hilft sie auch sich selbst. Beide machen eine emotionale Reise, an deren Ende sie sich neu erfinden.
Alcocks Supergirl ist härter als Superman. Sie schreckt nicht davor zurück, ihre Kraft wirklich zu nutzen, und sie ist konsequenter, was sich im großen Finale auch zeigt. Bis dahin gibt es einen wunderbar überdrehten Schurken, bei dem man das Gefühl hat, Matthias Schoenaerts hätte sich an Kurgan aus HIGHLANDER orientiert. Jason Momoa wiederum spielt als Lobo die Rolle, für die er geboren wurde, und empfiehlt sich zugleich für einen Solofilm.
Darüber hinaus wird auch noch die Ursprungsgeschichte von Supergirl präsentiert, aber en passant, unaufgeregt, nie sich nach vorne drängelnd, aber auch sie ist ein wichtiger Teil davon, zu verstehen, wer Kara ist und wohin ihre Reise nun führt. Es gibt einen Gastauftritt von David Corenswet als Superman, der im Vergleich zu Supergirl noch mehr wie ein Pfadfinder erscheint.
Supergirl ist ungleich cooler, rotziger, frecher, härter, aber auch bereit, über sich und ihre Ängste und ihr Leid hinauszuwachsen – und das in einem rasanten Sci-Fi-Actionfilm, der Humor, aber auch Ernsthaftigkeit kann.
Mehr Informationen zum Film: Hintergründe, Details, FAQs zu SUPERGIRL



