Ein faszinierendes Internet-Phänomen erobert die große Leinwand: Am Donnerstag, dem 13. August 2026, bringt Plaion Pictures den hochkarätigen japanischen Horrorthriller Exit 8 in die deutschen Kinos. Unter der Regie von Erfolgs-Produzent und Autor Genki Kawamura wandelt sich der virale Gaming-Sensationahit The Exit 8 in ein hypnotisches und albtraumhaftes Film-Labyrinth. Mit einer kompakten Spielzeit von 95 Minuten entfaltet der Film eine beklemmende Atmosphäre, die Paranoia und existentialistischen Grusel meisterhaft miteinander verbindet. Angeführt von Top-Stars wie Kazunari Ninomiya (Letters from Iwo Jima), Yamato Kochi und Nana Komatsu (Silence) erwartet Genrefans ein psychologisch tiefgründiger Ausflug in die tiefen Abgründe der menschlichen Psyche.

Exit 8 – Albtraumhafte Anomaly-Horror-Odysee im Labyrinth der Tokioter U-Bahn
Inhalt: Gefangen im ewigen Korridor des Schreckens
Ein Mann ist in einem seltsam sterilen U-Bahn-Gang gefangen, der sich in einer scheinbar endlosen Schleife ständig wiederholt. Um zu entkommen, muss er den mysteriösen „Exit 8“ finden.
Die Regeln dieses Ortes sind trügerisch einfach: Entdeckst du eine Veränderung, kehr sofort um. Entdeckst du keine, geh weiter. Wenn du auch nur einen einzigen Hinweis übersiehst, musst du zurück zum Anfang. Wird er je den „Exit 8“ finden und diesem albtraumhaften Labyrinth entkommen?
Die wichtigsten Film-Facts
| Kategorie | Details |
| Titel | Exit 8 |
| Originaltitel | Exit 8 (basiert auf dem Videospiel The Exit 8 von KOTAKE CREATE) |
| Regie | Genki Kawamura |
| Drehbuch (Screenplay) | Kentaro Hirase, Genki Kawamura |
| Cast (Hauptbesetzung) | Kazunari Ninomiya (Der verirrte Mann), Yamato Kochi (Der schreitende Mann), Nana Komatsu (Die Freundin) |
| Kinostart (DE) | 13. August 2026 |
| Verleih / Distributor | Plaion Pictures |
| Genre | Horrorthriller / Mystery |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| FSK | 12 |
| Produktionsjahr | 2025 |
| Produktionsland | Japan |
| Musik | Yasutaka Nakata |
Unsere Filmkritik zu Exit 8: Hier unsere Meinung zum Film

Hintergründe & Regiekommentar: Die Backrooms treffen auf M.C. Escher
Exit 8 fängt den unheimlichen Sog des populären Backrooms-Phänomens ein und verwandelt eine gewöhnliche Tokioter U-Bahn-Station in ein Fegefeuer ohne Ausweg. Regisseur Genki Kawamura, der als Produzent von Welterfolgen wie Your Name., Suzume oder Hirokazu Kore-edas Die Unschuld bekannt ist, liefert nach seinem preisgekrönten Debüt A Hundred Flowers hier seinen zweiten Spielfilm ab, der seine Weltpremiere bereits bei den Filmfestspielen von Cannes 2025 feierte.
Regiekommentar von Genki Kawamura:
„Dieser Film spielt ausschließlich in einem sich endlos wiederholenden unterirdischen Korridor. Durch die Bild- und Tongestaltung wird dem Publikum das Gefühl vermittelt, in eine von M. C. Eschers optischen Täuschungen geraten zu sein – gefangen in einem traumartigen Dunst. Ähnlich wie Ugetsu von Kenji Mizoguchi oder The Shining von Stanley Kubrick ist dieser Film eine albtraumhafte Reise in ein Labyrinth aus verzerrter Zeit und verzerrtem Raum. Der sich endlos wiederholende Korridor ist eine Metapher für unseren Alltag, und die Anomalien symbolisieren die latente Schuld oder die Sünden des Protagonisten – oder der Gesellschaft insgesamt.“
Das Drehbuch verfasste Kawamura gemeinsam mit Kentarō Hirase, während der renommierte elektronische Pionier Yasutaka Nakata (Komponist für CAPSULE) den einzigartigen, synthgetriebenen „New-Retro“-Soundtrack beisteuert.
Der offizielle Trailer zu Exit 8
INTERVIEW MIT DEM REGISSEUR GENKI KAWAMURA
Dies ist Ihre zweite Regiearbeit – was hat Sie ursprünglich an diesem Film gereizt?
In meinem Regiedebüt A HUNDRED FLOWERS habe ich versucht, die chaotische Welt aus der
Perspektive einer Frau mit Demenz mithilfe von Ton und Bild zu visualisieren. Ich habe unterschied-
liche Elemente von Zeit, Raum und Ton innerhalb einzelner Einstellungen miteinander verbunden,
um diese fragmentierte Realität darzustellen. Dieser Ansatz wurde positiv aufgenommen, und es
war mir eine Ehre, den Preis für die Beste Regie beim Internationalen Filmfestival von San Sebastián
zu erhalten.
Seitdem hege ich den Wunsch, einen Horrorfilm zu drehen, der im modernen Tokio spielt und die
Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit, Zeit und Raum verwischt – ganz ähnlich wie Kenji Mi-
zoguchis UGETSU, ein Film, den ich zutiefst bewundere. Auf der Suche nach dem richtigen Motiv
stieß ich auf ein Indie-Spiel namens „Exit 8“, das von einem jungen Mann in seinen Zwanzigern aus
Kyoto entwickelt wurde. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Das Design des Spiels – ein
steriler, sauberer und ordentlicher unterirdischer Gang, der unverkennbar an Tokio erinnert – ver-
wandelt sich in einen sich wiederholenden Albtraum, aus dem es kein Entkommen gibt. Die Spieler
müssen in diesem endlosen Korridor subtile „Anomalien“ aufspüren und versuchen, Exit 8 zu errei-
chen.
Obwohl das Spiel eine stark lokal geprägte japanische Ästhetik aufweist, ruft es eine ursprüngliche,
allgemein verständliche Angst hervor. Es erinnerte mich an das Fegefeuer in Dantes „Göttlicher
Komödie“ – ein Mechanismus, der die verborgenen Sünden und Ängste offenbart, die wir alle in uns
tragen. Ich hatte das Gefühl, dass diese Prämisse es mir ermöglichen würde, den Ansatz des magi-
schen Realismus weiterzuentwickeln, der A HUNDRED FLOWERS geprägt hat. Außerdem sah ich
als Romanautor großes Potenzial darin, aus der minimalistischen Kulisse und den einfachen Regeln
des Spiels eine filmische Erzählung zu gestalten. Ich bin damit aufgewachsen, gemeinsam mit mei-
nem Vater, der selbst Filmemacher war, Filme von Mizoguchi und Stanley Kubrick anzuschauen.
Gleichzeitig habe ich mich intensiv mit japanischen Videospielen und Animationsfilmen beschäftigt.
Ich war überzeugt, dass dieser Hintergrund – der sowohl im klassischen Kino als auch in der zeit-
genössischen visuellen Kultur verwurzelt ist – mich in die einzigartige Lage versetzte, einen unver-
gleichlichen Thriller zu schaffen.
Wie ist das Team vorgegangen, um die perfekten Darsteller für den „verirrten Mann“ und den „schrei-
tenden Mann“ zu finden?
Die Besetzung des Films erfolgte in erster Linie über Castings. Kazunari Ninomiya, der den „verirrten
Mann“ spielt, wurde von Clint Eastwood für LETTERS FROM IWO JIMA (2006) entdeckt. In diesem
Film hat er fast keinen Text. Dennoch hatte er etwas Anziehendes an sich, etwas, das den Blick des
Zuschauers auf ihn heftete. Diese Eigenschaft wollte ich erneut zur Geltung bringen, zumal es fast
20 Jahre her war, seit er zuletzt in einem weltweit vertriebenen Film mitgewirkt hatte.
In EXIT 8 ist der „verirrte Mann“ die Hauptfigur, doch er hat keinen Namen und fast keine Dialoge –
genau wie ein Avatar in einem Videospiel oder sogar wie ein Symbol für die „Gesellschaft“ selbst.
Ich war überzeugt, dass diese Rolle Ninomiyas einzigartige Leinwandpräsenz zur Geltung bringen
würde. Außerdem half ihm seine große Liebe zu Videospielen dabei, den Ton des Films intuitiv zu
erfassen.
Was Yamato Kochi betrifft, der den „schreitenden Mann“ spielt, so hat er den Großteil seiner Karriere
am Theater verbracht. Seine Erfahrung passte perfekt zu dieser Rolle, die Bewegungen wie die
eines Nō-Darstellers (Nō ist ein Teilbereich des japanischen klassischen Tanztheaters Nōgaku, das
seit dem 14. Jahrhundert aufgeführt wird, Anm. d. Ü.) erforderte – präzise und emotionslos, fast wie
ein programmiertes Wesen. Zudem ist er der Figur aus dem Originalspiel wie aus dem Gesicht ge-
schnitten, was ihn zur idealen Wahl machte.
Nana Komatsu, die die Rolle der schwangeren Freundin spielt, wurde von Martin Scorsese für
SILENCE (2016) entdeckt. Seitdem arbeitet sie hauptsächlich in Japan und verbindet ihre Schau-
spielkarriere mit ihrer Tätigkeit als Chanel-Botschafterin. Gemeinsam mit Ninomiya wollte ich sie
dem internationalen Publikum als bemerkenswertes japanisches Talent vorstellen. Sie hat eine ein-
zigartige, ätherische Ausstrahlung, die an die Schauspielerinnen in Mizoguchis Filmen erinnert.
Schließlich wurde Naru Asanuma, der den kleinen Jungen spielt, im Rahmen eines Castings ausge-
wählt, an dem über 300 Kinder teilnahmen. Er hatte zuvor noch nie eine größere Rolle gespielt –
dies war im Grunde sein Debüt –, doch seine atemberaubend ausdrucksstarken Augen haben uns
überzeugt, ihn zu engagieren. Seine Präsenz hat den gesamten Film zweifellos bereichert.
Was hoffen Sie, dass Fans und neue Zuschauer gleichermaßen aus diesem Film mitnehmen?
Der Film beginnt mit dem Leuchten eines Smartphone-Bildschirms, denn das ist der vertrauteste
Anblick in unserem modernen Alltag. Er beginnt realitätsnah – und ehe man sich versieht, ist man in
eine fremde, beunruhigende Welt hineingeschlüpft. Wenn der Film endet, hoffe ich, dass Sie das
Gefühl haben, ihr eigenes „ganz normales“ Leben sei gewissermaßen eine Fortsetzung dessen, was
Sie gerade gesehen haben. Dass die Grenze zwischen dem Film und Ihrem Alltag verschwommen
ist. Dass der Film in Ihre Realität eingedrungen ist. In einer Welt, in der die Menschen ständig auf
ihre Handys schauen, glaube ich, dass diese Art von immersivem Filmerlebnis das bedeutungs-
vollste Geschenk ist, das ein Kino bieten kann.

FAQs
Wann startet „Exit 8“ in den deutschen Kinos? Der bundesweite Kinostart in Deutschland ist am Donnerstag, dem 13. August 2026.
Worauf basiert der Horrorfilm „Exit 8“? Der Film basiert auf dem weltweiten Indie-Games-Bestseller The Exit 8 von KOTAKE CREATE, der das Internet mit Millionen von Downloads und Streamer-Videos eroberte.
Wer führt bei „Exit 8“ Regie? Regie führte der gefeierte japanische Filmemacher Genki Kawamura, der zuvor Blockbuster wie Your Name. und Suzume produzierte.
Welche FSK-Freigabe hat der Film bekommen? Der Film hat die Altersfreigabe FSK 12 erhalten.
Wie lange dauert „Exit 8“? Der Horrorthriller besitzt eine effektive Laufzeit von 95 Minuten.



