The Punisher: One Last Kill Kritik: Das Ende einer Ära – und ein blutiger Neuanfang

Unser Urteil: Jon Bernthal ist zurück und härter als je zuvor

Ein Mann mit Vollbart und blutigen Kampfspuren im Geicht und an den Händen ziehlt mit einem Gewehr.
The Punisher One Last Kill TV Special Review (c) Marvel
4

Das Special „The Punisher: One Last Kill“ startete am 13. Mai bei Disney+. Hier ist unsere Kritik zum Special mit Jon Bernthal.

Der Punisher war zuletzt in der ersten Staffel von DAREDEVIL: BORN AGAIN zu sehen, das neue Special THE PUNISHER: ONE LAST KILL dient nun als eine Art Epilog zur PUNISHER-Serie, die einst bei Netflix lief, und als ein Neuanfang, der den Punisher von seinem Rachefeldzug wegbringt und zu dem Mann macht, der die Schuldigen bestraft – unabhängig davon, ob sie etwas mit dem Mord an seiner Familie zu tun hatten.

(L-R): Curtis Hoyle (Jason R. Moore), Frank Castle / The Punisher (Jon Bernthal), Nick (Nick Koumalatsos), and Colton (Colton Hill) in Marvel’s THE PUNISHER: ONE LAST KILL, exclusively on Disney+. Photo courtesy of Marvel. © 2026 Marvel. All Rights Reserved.

‚The Punisher: One Last Kill‘: Zur Handlung – Die Auferstehung des Bestrafers

Der Punisher hat den Gnucci-Clan ausgelöscht, weswegen die im Rollstuhl sitzende Ma Gnucci Rache will. Sie sucht Frank Castle auf und verkündet ihn, dass ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt ist. Jeder Gauner in der Gegend versucht daraufhin, es einzutreiben, aber der Punisher ist eine Kampfmaschine.

Noch weit wichtiger ist jedoch, dass der Punisher abgeschlossen hatte. Er wollte nicht mehr …

The Punisher: One Last Kill‘: Eine Kritik – Bernthal in Bestform

Das von Jon Bernthal mitgeschriebene Special zeigt den Punisher als Mann, der von seiner Vergangenheit heimgesucht wird, der alte Kameraden sieht, der aber auch auf dem Friedhof fast sein eigenes Leben beendet, weil er glaubt, dass er getan hat, was getan werden musste. Er sieht keinen Sinn mehr darin, weiterzumachen. Frank Castle ist müde, so unendlich müde, aber dann ist es ausgerechnet die von Judith Light gespielte Ma Gnucci, die ihn wieder ins Leben zurückholt.

Frank hätte sich verkriechen und töten lassen können, aber er kämpft, und dann nicht nur für sich, sondern auch für diejenigen, die in diesem Stadtteil, der zur Hölle gegangen ist, von Verbrechern drangsaliert werden. Es ist ein Erweckungserlebnis und damit sowohl das Ende einer, aber auch der Beginn einer neuen Ära. Denn Frank Castle wird jetzt wahrlich zum Punisher. Nicht länger ist sein Feldzug darauf konzentriert, jene zur Rechenschaft zu ziehen, die ihm seine Familie nahmen. Er ist jetzt jemand, der die Bösen per se ins Visier genommen hat. Bernthal spielt das sehr überzeugend. Er kann die Vielschichtigkeit der Figur zur Geltung bringen, aber auch den Wandel in Franks Gesinnung perfekt illustrieren.

In der zweiten Hälfte des etwa 50-minütgen Specials gibt es reichlich Action. Sehr cool choreographierte Kampfsequenzen, bei denen nur ein paar CGI (in Hinblick auf spritzendes Blut, aber auch Franks Sturz) nicht gänzlich überzeugend aussehen.

The Punisher: One Last Kill: Hintergründe, FAQs, Details und mehr hier

Fazit: Ein Muss für Fans und ein Versprechen für die Zukunft
Das Ende ist der Anfang. Nach diesem Special muss Disney+ eigentlich eine neue THE PUNISHER-Serie produzieren.
4