‚Hoppers‘ Filmkritik: Pixars Biber-Abenteuer ist ein echtes Animations-Meisterwerk

Unser Urteil: Sci-Fi trifft Naturschutz – Ein tiefgründiger und herrlich absurder Kinospaß

© 2025 Disney/Pixar. All Rights Reserved.
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Der Animationsfilm „Hoppers“ startet am 5. März im Kino. Hier ist unsere Kritik zum neuesten Pixar-Film.

Ein Film mit Gefühl, Humor und einer klaren Botschaft – das ist HOPPERS, Pixars neuester Streich. Das Animationsstudio wagt sich diesmal an eine ebenso verspielte wie überraschend tiefgründige Idee: Ein menschlicher Verstand wird in den Roboterkörper eines Bibers übertragen. Für die junge Aktivistin Mabel kommt diese technische Errungenschaft genau zur rechten Zeit, denn sie versucht verzweifelt, eine bedrohte Waldlichtung vor der Zerstörung zu bewahren.

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‚Hoppers‘: Zur Handlung – Agent Biber im Einsatz

Als Kind wollte Mabel Tiere aus dem Schulunterricht befreien, Jahre später kämpft sie gegen die Umgehungsstraßenpläne von Bürgermeister Jerry. Diese würden die Lichtung zerstören, doch die Tiere sind bereits verschwunden. Zufällig entdeckt Mabel die Versuche ihrer Professorin, Bewusstsein in Maschinen zu transferieren. Kurzerhand übernimmt sie den Biberroboter, um einen echten Biber zu finden und den Teich wiederzubeleben.

‚Hoppers‘: Eine Kritik – Visuelle Brillanz und ein Hauch Absurdität

Visuell bewegt sich HOPPERS auf gewohnt hohem Pixar-Niveau. Die Animation ist detailverliebt, die Figuren reichen von putzig bis herrlich exzentrisch. Gleichzeitig erzählt der Film eine Geschichte, die weit über ein reines Kinderabenteuer hinausgeht. Zwar gibt es gegen Ende einige düsterere Momente, die jüngere Zuschauer fordern könnten, doch im Mittelpunkt steht eine warmherzige Botschaft über Verantwortung und Zusammenhalt.

Besonders charmant ist, wie Mabel als Biber eine komplexe Tiergesellschaft entdeckt – mit Hierarchien, Regeln und sogar einem König. Der Film verbindet rasantes Abenteuer mit emotionaler Tiefe und einer ökologischen Dimension, ohne je belehrend zu wirken. Stattdessen entfaltet sich die Botschaft organisch aus der Handlung: Fortschritt hat seinen Preis, und Koexistenz erfordert Empathie.

Der Humor ist teils herrlich absurd, was für Pixar ungewöhnlich, hier aber stimmig ist. Ein selbstironischer Gastauftritt von Heidi Klum sorgt für einen zusätzlichen komödiantischen Höhepunkt. In der deutschen Synchronfassung überzeugen außerdem Martina Hill und Max Giermann mit prägnanten Stimmen.

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Ein Muss für die ganze Familie (mit Sitzfleisch!)
HOPPERS kombiniert Sci-Fi-Idee und Umweltthema zu einem ebenso unterhaltsamen wie nachdenklichen Kinoerlebnis, das für rund 105 Minuten in eine fantasievolle Welt entführt. Wer bis zum Ende sitzen bleibt, wird nach dem Abspann mit zwei zusätzlichen Szenen belohnt.
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