Mit „Lügen über meine Mutter“ bringt Tobis Film die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Daniela Dröscher unter der Regie von Aron Lehmann ab dem 8. Oktober 2026 in die deutschen Kinos.

Lügen über meine Mutter – Eindringliches Drama von Aron Lehmann
Filminhalt: Eine Mutter, eine Tochter und die Macht der Erwartungen
Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er Jahre dreht sich das Leben einer kleinen Familie um ein einziges beherrschendes Thema: das Körpergewicht der Mutter Cornelia (Rosalie Thomass). Ist diese schöne, eigenwillige und unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Für ihren Ehemann Werner (Golo Euler) steht die Antwort längst fest. Immer tiefer steigert er sich in die fixe Idee hinein, dass das angebliche Übergewicht seiner Frau die alleinige Ursache für alles ist, was ihm im Leben versagt bleibt – die lang ersehnte Beförderung, der soziale Aufstieg und die gebührende Anerkennung in der Dorfgemeinschaft.
Tag für Tag ist Cornelia dem ständigen Druck und den Vorwürfen ihres Mannes ausgesetzt. Mittendrin steht die junge Tochter Ela (Elise Lindner), die sich zunehmend zwischen den Stühlen wiederfindet. Der Vater versucht systematisch, Ela mit seinen Ansichten über die in seinen Augen unzumutbare Mutter zu beeinflussen. Doch was ist in diesem emotionalen Geflecht eigentlich die Wahrheit, und wer belügt hier wen? Aus der Perspektive der heranwachsenden Tochter entfaltet sich die Geschichte einer Frau, die allen Widerständen zum Trotz unbeirrt nach ihrem eigenen Weg sucht und um ihre Selbstbestimmung und Würde kämpft.
Hintergründe zur Produktion: Vom Bestseller auf die große Leinwand
Das berührende Drama basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Daniela Dröscher, der im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschien und 2022 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Zudem wurde das Werk 2026 aus über 600 Vorschlägen als gemeinsames Stadtlesebuch für „Berlin liest ein Buch“ ausgewählt.
Regisseur Aron Lehmann (Was man von hier aus sehen kann) inszeniert das vielschichtige Zeitkolorit nach einem Drehbuch von Hauptdarstellerin Rosalie Thomass (Jagdsaison, Wäldern), die hier neben ihrer schauspielerischen Leistung auch als Autorin zeichnet. An ihrer Seite komplettieren Elise Lindner als Tochter Ela und Golo Euler als Ehemann Werner das hochkarätige Ensemble. Die Produktion von TOBIS Filmproduktion München in Koproduktion mit dem ZDF wurde unter anderem vom FFF Bayern, der Film- und Medienstiftung NRW, der Medienförderung RLP, dem DFFF sowie der FFA gefördert.
Der offizielle Trailer
Die wichtigsten Filmfakten
| Kategorie | Details |
| Titel | Lügen über meine Mutter |
| Regie | Aron Lehmann |
| Drehbuch | Rosalie Thomass |
| Cast (Mitwirkende) | Rosalie Thomass (Cornelia), Elise Lindner (Ela), Golo Euler (Werner) |
| Kinostart (DE) | 8. Oktober 2026 |
| Verleih / Anbieter | Tobis Film |
| Genre | Drama |
| Laufzeit / FSK | 115 Minuten / FSK 12 |
| Produktionsland | Deutschland |
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wann startet „Lügen über meine Mutter“ in den deutschen Kinos?
Der Film läuft ab dem 8. Oktober 2026 im Verleih von Tobis Film in den Kinos.
Wer führt bei „Lügen über meine Mutter“ Regie?
Die Regie übernahm Aron Lehmann nach einem Drehbuch von Rosalie Thomass.
Welche Schauspieler gehören zum Cast von „Lügen über meine Mutter“?
In den Hauptrollen spielen Rosalie Thomass (als Cornelia), Elise Lindner (als Tochter Ela) und Golo Euler (als Vater Werner).
Um was geht es in dem Film „Lügen über meine Mutter“?
Der Film erzählt aus der Perspektive einer Tochter die Geschichte einer Familie in den 1980er Jahren, in der das Körpergewicht der Mutter von ihrem Ehemann für alle persönlichen wie beruflichen Misserfolge verantwortlich gemacht wird.
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