Lucky Serienkritik: Anya Taylor-Joy verrent sich auf Apple TV

Unser Urteil: Stylischer, aber zäh gestreckter Thriller, dem trotz Star-Besetzung schnell die Puste ausgeht

Episode 1. Anya Taylor-Joy in "Lucky," premiering July 15, 2026 on Apple TV. (c) Apple TV
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Die Thriller-Serie „Lucky“ startete am 15. Juli bei Apple TV. Hier ist unsere Kritik zur Serie mit Anya Taylor-Joy.

Mit DAS DAMENGAMBIT war Anya Taylor-Joy in einer großartigen Miniserie zu sehen, ihre neue Show LUCKY kommt da nicht heran. Das mag daran liegen, dass die Vorlage einfach nicht den Stoff für sieben Folgen hergibt. Der Roman hätte aber einen guten Film ergeben können.

Lucky Miniserie 2026 (c) Apple TV

Lucky: Zur Handlung – Allein auf der Flucht

Lucky hat mit ihrem Freund richtig viel Geld gestohlen, aber nach einer durchfeierten Nacht wacht sie im Hotelzimmer auf – und ist allein. Das Geld ist auch weg. Dafür stürmt das FBI das Casino, weswegen Lucky fliehen muss. Aber nicht nur die Polizei, auch diejenigen, denen das Geld gestohlen wurde, sind hinter ihr her …

Lucky: Eine Kritik – Wenn der Zufall die Story diktiert

Die erste Folge ist praktisch nur eine langgezogene Flucht. Aus dem Casino, von einem Parkplatz, durch die Wüste. Gut 45 Minuten, die sich auch auf zehn hätten komprimieren lassen. Man hätte nichts Essenzielles verloren. Das ist das eigentliche Problem von LUCKY, denn der Stoff reicht wohl für einen Film, nicht aber für eine Serie. Schon gar nicht, weil die fortgesetzte Flucht der Hauptfigur immer wieder auf Zufall und Glück basiert und damit sehr konstruiert erscheint, aber auch, weil die Geschichte generell nur aus altbekannten Versatzstücken besteht.

Sicher, die kann man hübsch neu aneinanderreihen, aber von der puren Oberfläche abgesehen, bietet diese neue Serie einfach nichts, das mitreißt. Da kann auch das gute Ensemble nichts ändern. Anya Taylor-Joy ist wie immer gut, sie spielt auch physisch anstrengend, aber ihre Rolle gibt nicht viel her. Gleiches gilt für Annette Benning und Timothy Olyphant.

So ist es schwer, das Interesse bei den ersten beiden Folgen aufrecht zu erhalten. Im Grunde kann man mitansehen, wie die Serie es schafft, den Zuschauer zu vergraulen. Wem oberflächliches Herumrennen reicht, könnte hier aber zumindest stylisch gut bedient werden.

Weitere Informationen zu Lucky hier für euch: Lucky – Miniserie (2026)

Fazit
Enttäuschende Miniserie, die nicht vom Fleck kommt .
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