Filmkritik: The Runner – Gal Gadot im erbitterten, aber logikfreien Wettlauf gegen die Zeit

Unser Urteil: Viel Schweiß, wenig Substanz! 'The Runner' schickt Gal Gadot auf eine atemlose Hetzjagd durch London, scheitert jedoch an abstrusen Wendungen, erzwungenen Komplikationen und hölzernem Schauspiel.

Szene aus dem Thriller The RUNNER (c) Amazon MGM Studios
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Der Thriller „The Runner“ startete am 2. September bei Prime Video. Hier ist unsere Kritik zum Film mit Gal Gadot.

Dieser Tage startet RUNNER in den Kinos, bei Prime Video gibt es THE RUNNER. Ersterer ist mit Alan Ritchson und herrlicher Action-Spaß, letzterer mit Gal Gadot und reichlich dämlich. Vor allem aber ist der Film ein Beweis dafür, wie fit Gal Gadot ist. Die Mehrheit des Films läuft sie.

The Runner Film 2026 (c) Amazon MGM Studios

The Runner: Zur Handlung – Ein Albtraum im Jogginganzug

Maia joggt, als sie einen Anruf erhält. Ihr Sohn wurde entführt. Der Entführer trägt der Staatsanwältin auf, genau das zu tun, was er sagt. Sie soll loslaufen, in weniger als einer Stunde zu einem Hotel, in dem ein wichtiger Zeuge untergebracht ist. Dieser Zeuge soll nicht aussagen. Das heißt: Sie soll ihn erschießen. Tut sie das nicht, wird ihr Sohn sterben.

Maia läuft los, aber die acht Kilometer Strecke bis zum Hotel sind mit allerhand Hindernissen gespickt …

The Runner: Eine Kritik – Mangelnde Logik und erzwungene Panik

Das Problem des Films ist der Mangel an innerer Logik. Der von Damian Lewis gespielte Entführer besteht darauf, dass Maia läuft. Weil der Titel sonst keinen Sinn ergäbe. Die Erklärung, dann könne sie mit niemandem sprechen, greift nicht, denn er hört über ihr Handy ja alles mit. Wieso also nicht ein Taxi nehmen, zeitig ankommen und dann töten? Weil es dann keine Story gäbe, die zudem fast schon künstlich auf die 85 Minuten Laufzeit aufgebläht wird, weil die Komplikationen, die sich hier ergeben, mehrheitlich an den Haaren herbeigezogen sind.

Die Auflösung ist es auch. Natürlich ahnt man, dass es nicht so laufen wird, wie der Entführer will, aber wie Maia ihn austrickst, ist dann schon reichlich übertrieben. Was bleibt also? Gal Gadot beim Laufen. Das ist für sie durchaus von Vorteil. Eine besonders gute Schauspielerin ist sie nicht, der konstante Lauf legt aber zumindest eine Authentizität offen. Wenn sie um Luft ringt, dann ist das echt, da muss sie nicht mehr spielen. Wenn es wiederum Stillstand gibt und sie dramatisch agieren muss, zeigen sich die Defizite.

Tipp: Mehr Informationen zu THE RUNNER hier für euch

Fazit: Zähe Hetzjagd mit viel Leerlauf
Alles in allem ein sehr durchwachsener Flim, im besten Fall durchschnittlich, eigentlich aber sogar darunter, weil er trotz kurzer Laufzeit einiges an Leerlauf (!) hat und die Geduld strapaziert. Dann doch lieber im Kino Alan Ritchson ansehen. Da ist zumindest die Action geil.
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