Stuart Fails to Save the Universe Kritik: Das Multiversum macht endlich wieder Spaß!

Unser Urteil: Ideenreiches Sci-Fi-Spin-off mit viel Witz, verrückten Welten und den heimlichen Stars aus 'The Big Bang Theory'

Stuart Fails to Save the Universe Staffel 1 (c) HBO
Fazit: Mehr als nur ein müder Ableger
Gerade weil sich die Show konsequent von der Mutterserie löst und das inzwischen oft bemühte Multiversum-Konzept mit viel Humor, Ideenreichtum und überraschend viel Action verbindet, ist STUART FAILS TO SAVE THE UNIVERSE weit mehr als nur ein weiteres Sitcom-Spin-off.
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Die Sci-Fi-Serie „Stuart Fails to Save the Universe“ startete am 24. Juli bei HBO Max. Hier ist unsere Kritik zur Serie.

STUART FAILS TO SAVE THE UNIVERSE ist wohl das ungewöhnlichste Spin-off, das THE BIG BANG THEORY hervorgebracht hat. Nach dem Erfolg der Nerd-Sitcom entstanden mit den Jahren mehrere Ableger, darunter YOUNG SHELDON. Serienerfinder Chuck Lorre spielte jedoch schon lange mit einer ganz anderen Idee: Er wollte dem Comicladenbesitzer Stuart Bloom eine eigene Serie widmen – allerdings keine klassische Sitcom, sondern eine Science-Fiction-Serie. Dass ausgerechnet der ewige Außenseiter zum Helden wird, macht den besonderen Reiz des Konzepts aus.

Stuart Fails to Save the Universe Staffel 1 (c) HBO

Stuart Fails to Save the Universe: Zur Handlung – Odyssee durch den Blödsinn des Multiversums

Über zwölf Staffeln war Stuart bei THE BIG BANG THEORY der sympathische Pechvogel. Sein Comic-Shop lief schlecht, sein Liebesleben ebenso, und neben Sheldon, Leonard und Co. stand er stets im Schatten. In STUART FAILS TO SAVE THE UNIVERSE rückt er nun ins Zentrum des Geschehens – wenn auch eher unfreiwillig.

Die Geschichte beginnt in einer postapokalyptischen Version Pasadenas. Dort trifft Stuart auf eine alternative Version seiner selbst, die ihm erklärt, dass diese zerstörte Welt nur durch einen folgenschweren Unfall entstanden sei. Gemeinsam mit dem Geologen Bert, Barry Kripke und Stuarts Freundin Denise macht er sich auf die Suche nach einer Maschine am Caltech, die das Raum-Zeit-Gefüge wieder ins Lot bringen soll. Natürlich läuft nichts nach Plan. Statt ihre Realität zu retten, werden die vier kreuz und quer durchs Multiversum geschleudert und landen nach jedem Einsatz der Maschine in einer neuen, oft noch bizarreren Welt.

Stuart Fails to Save the Universe: Eine Kritik – ‚Sliders‘ trifft auf schrägen Nerd-Humor

Das erinnert unweigerlich an die Neunzigerjahre-Serie SLIDERS, in der eine Gruppe von Freunden ebenfalls von Realität zu Realität reist. Allerdings setzt STUART FAILS TO SAVE THE UNIVERSE stärker auf einen durchgehenden Handlungsbogen. Jede Folge schließt unmittelbar an die vorherige an, sodass die zehn Episoden letztlich ein einziges großes Science-Fiction-Abenteuer erzählen.

Die Möglichkeiten des Multiversums nutzt die Serie mit sichtbarer Freude aus. Mal landen Stuart und seine Freunde in einer Welt, in der Magie alltäglich ist, dann wieder in einer Realität, die an EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST erinnert. Besonders amüsant gerät eine Welt, in der alle Menschen zwanghaft freundlich sein müssen – ein Albtraum für den chronisch sarkastischen Barry Kripke.

Neben Kevin Sussman kehren auch Lauren Lapkus als Denise, Brian Posehn als Bert und John Ross Bowie als Barry Kripke zurück. Gerade weil diesmal die ehemaligen Nebenfiguren im Mittelpunkt stehen, gewinnt die Serie ihren eigenen Charakter, ohne die Eigenheiten ihrer Figuren aufzugeben.
Für Fans lohnt es sich außerdem, den Vorspann nicht zu überspringen. Hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken.

Natürlich dürfen auch Gastauftritte aus dem THE BIG BANG THEORY-Universum nicht fehlen. Wer auftaucht, soll hier nicht verraten werden, doch die bekannten Figuren präsentieren sich oft in völlig neuen Varianten. Darüber hinaus schauen auch prominente Gäste wie Penn & Teller vorbei.

Der Trailer zu Stuart Fails to Save the Universe

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Details zur Serie

Kategorie Details
Serienstart 24. Juli 2026
Streaming-Dienst HBO Max
Format Sci-Fi / Comedy-Serie (10 Episoden)
Genre Science-Fiction / Komödie / Abenteuer
Serienerfinder Chuck Lorre
Besetzung Kevin Sussman (als Stuart Bloom), Lauren Lapkus (als Denise), Brian Posehn (als Bert Kibbler), John Ross Bowie (als Barry Kripke)
Franchise Spin-off zu The Big Bang Theory
Themen Multiversum, Zeitreisen, Chaos, Freundschaft, Parallelwelten
Stuart Fails to Save the Universe Staffel 1 (c) HBO

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Wann und wo ist ‚Stuart Fails to Save the Universe‘ im Stream verfügbar? Die zehnteilige Science-Fiction-Serie ist am 24. Juli 2026 exklusiv beim Streaming-Anbieter HBO Max an den Start gegangen.

  • Muss man ‚The Big Bang Theory‘ gesehen haben, um das Spin-off zu verstehen? Grundkenntnisse über die Charaktere helfen bei den Gags und Gastauftritten, doch da die Serie ein völlig neues Genre (Sci-Fi-Abenteuer) bedient und eine eigene fortlaufende Geschichte im Multiversum erzählt, funktioniert sie auch eigenständig sehr gut.

  • Welche Bekannten aus der Mutterserie sind im Hauptcast dabei? Neben Hauptdarsteller Kevin Sussman als Stuart Bloom gehören Lauren Lapkus (Denise), Brian Posehn (Bert) und John Ross Bowie (Barry Kripke) zur festen Reisegruppe durch das Multiversum.

  • Wie unterscheidet sich die Serie von früheren Ablegern wie ‚Young Sheldon‘? Im Gegensatz zu bisherigen Ablegern ist Stuart Fails to Save the Universe keine Sitcom, sondern eine fortlaufende Science-Fiction-Komödie im Stile von Klassikern wie Sliders, die stark auf Action, Parallelwelten und einen durchgehenden Handlungsbogen setzt.