Legacy of Monsters Staffel 2 Kritik: Kong, Keiko und ein Hauch von Lovecraft

Unser Urteil: Menschen im Fokus, Monster im Bild – Warum die Serie das MonsterVerse dominiert

Monarch S2 Kritik (c) Apple
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Die zweite Staffel der MonsterVerse-Serie „Monarch: Legacy of Monsters“ startete am 27. Februar bei Apple TV. Hier ist unsere Kritik zur Serie.

Gut zwei Jahre musste man auf die Fortsetzung warten, ein ausführlicher Rückblick hilft jedoch, die Erinnerung anzukurbeln. Die erste Folge – die weiteren kommen wöchentlich – hat es dann auch gleich in sich, denn sie beginnt mit einem Angriff von Kong auf den Standort, an dem die Vermissten aus der anderen Welt zurückgebracht wurden.

Monarch S2 Kritik (c) Apple

‚Monarch: Legacy of Monsters‘ Staffel 2: Zur Handlung – Flucht aus der Hohlwelt

Shaw hat sich geopfert, damit Keiko, aber auch Cate Randa aus dieser anderen Welt der Monster verschwinden können. Da direkt danach Kong angreift und es zu zahlreichen Toten kommt, möchte die stellvertretende Direktorin von Monarch keinen Rettungsversuch für Shaw starten.

Deswegen unternehmen Cate und die anderen etwas auf eigene Faust, während Keiko erkennt, dass Kong nicht die Menschen angriff, sondern das, was aus dem Spalt kam. Monster, die sie vor Jahrzehnten schon einmal gesehen hat.

‚Monarch: Legacy of Monsters‘ Staffel 2: Eine Kritik – Blockbuster-Flair trifft Charakterdrama

Der Auftakt ist fast perfekt. Einerseits gibt es Blockbuster-Flair mit Kong, aber auch anderen Titanen, andererseits besinnt sich die Serie nach wie vor auf ihre Stärke, die sie auch gegenüber allen anderen MonsterVerse-Produktionen triumphieren lässt: die Figuren. Hier geht es um die Menschen ebenso wie um die Monster. In den Filmen sind die Menschen nur Staffage, hier sind sie der Motor der Geschichte. Man investiert in sie und ihr Leben.

Das funktioniert erneut auf zwei Ebenen, weil einerseits die Handlung im Jahr 2015 vorangetrieben wird, andererseits die in den Fünfzigerjahren mit dem jungen Shaw und Co. auch. Die zeigt dann auch wieder schön, was vom angekündigten Spin-off, bei dem Wyatt Russell die Hauptrolle spielen wird, zu erwarten ist – eine Serie mit klassischerem Monster-Ansatz. Hier kommen die Drei in ein Dorf, in dem ein Geheimnis bewahrt wird, weswegen sie in Gefahr geraten. Es geht um ein Monster mit Tentakeln, das von den Fischern wie ein Gott verehrt wird. Dabei kommt sogar etwas Lovecraft-Flair auf.

Die Serie ist nach wie vor immens aufwändig. Sie kann technisch locker mit allen Filmen mithalten, hat aber mehr Platz für die Figuren, aber auch die Geschichte an sich.

Tipp: Weitere Apple TV-Neustarts: Apple TV+ Programm: Die Neustarts im März und April 2026

Die beste Sci-Fi-Serie im Franchise
Nach wie vor eine sehr gute Sci-Fi-Serie, die in jeder Beziehung den Filmen des Franchise überlegen ist. Denn auch in Sachen Monstern gibt es hier einiges zu sehen.
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