Der Actionfilm „Street Fighter“ startet am 15. Oktober im Kino. Hier ist unsere Kritik zur Game-Verfilmung
Die Neuauflage von STREET FIGHTER hat aus den Fehlern der Vergangenheit des Van-Damme-Films gelernt. Sie versucht erst gar nicht, den Irrsinn der Vorlage glaubwürdig zu verkaufen, sondern dreht den Wahnsinn noch weiter auf. Herausgekommen ist ein ebenso überdrehtes wie unterhaltsames Actionspektakel, das die Neunzigerjahre feiert, als wäre MTV noch der coolste Sender der Welt.
Ein Turnier mit Hintergedanken
Street Fighter: Zur Handlung – Das zweite World-Warrior-Turnier
1987 gewinnt Ryu das erste World-Warrior-Turnier, entfesselt dabei jedoch eine dunkle Kraft, die ihn anschließend zum Rückzug bewegt. Sein Bruder Ken hat weniger Skrupel, sich öffentlich zu präsentieren. Allerdings ist aus dem einstigen Martial-Arts-Star ein Fernsehclown geworden, der sogar gegen Eisbären kämpft.
Unterdessen schmiedet Lord M. Bison einen finsteren Plan. Er will den besten Kämpfern ihre Psycho-Power rauben, um selbst nahezu unbesiegbar zu werden. Das zweite World-Warrior-Turnier soll die nötigen Kandidaten zusammenbringen. Vor allem Ryu hat er im Visier.

Street Fighter: Eine Kritik – 90er-Vibes, cooler Cast und hemmungsloser Klamauk
STREET FIGHTER spielt 1993 und ist eine einzige Liebeserklärung an diese Ära. Rückblenden werden als Zeichentrick präsentiert, die Musik dröhnt und die Figuren sehen aus, als wären sie direkt einem damaligen Videoclip entsprungen. Soundgarden liefert mit „Black Hole Sun“ die passende Untermalung, während Ken zu „Who Let the Dogs Out“ auftritt. Dass der Song erst Jahre später erschien? Geschenkt.
Noah Centineo macht als Ken mit blondem Vokuhila eine ausgezeichnete Figur. Andrew Koji überzeugt als Ryu, Callina Liang spielt Chun-Li. Dazu kommen 50 Cent, Olivier Richters und Mel Jarnson. Jason Momoa ist als computergenerierter Blanka kaum wiederzuerkennen.
Die eigentliche Attraktion ist allerdings David Dastmalchian als Lord M. Bison. Schon Raul Julia spielte den Schurken 1994 mit hemmungsloser Übertreibung. Dastmalchian setzt noch einen drauf. Sein Bison ist ein Bond-Bösewicht im Größenwahn, der selbst bei völlig absurden Aktionen, etwa dem Waschen von Ryus Füßen, keine Miene verzieht.
Der offizielle Trailer zu Street Fighter
Tipp: Hier gibts weitere Details & Infos zum Film!
Film-Fakten
| Kategorie | Details |
| Kinostart | 15. Oktober 2026 |
| Format | Kinofilm (Spielfilm) |
| Genre | Action / Martial Arts / Videospiel-Adaption / Komödie |
| Vorbild | Videospiel-Reihe „Street Fighter“ von Capcom |
| Handlungszeit | 1993 (mit Rückblenden ab 1987) |
| Hauptbesetzung | Andrew Koji (Ryu), Noah Centineo (Ken),
David Dastmalchian (Lord M. Bison), Callina Liang (Chun-Li), Jason Momoa (Blanka) |
| Themen | Martial Arts, Turnier, 90er-Jahre-Nostalgie, Capcom, Action |
| Offizielle Webseite | Street Fighter Film auf Capcom |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Wann startet ‚Street Fighter‘ im Kino? Die Videospielverfilmung ‚Street Fighter‘ startet am 15. Oktober 2026 in den deutschen Kinos.
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Worum geht es in der neuen ‚Street Fighter‘-Verfilmung? Um an die Psycho-Power der besten Kämpfer zu gelangen, veranstaltet der grössenwahnsinnige Lord M. Bison ein neues World-Warrior-Turnier, während Kämpfer wie Ryu und Ken in ein episches Abenteuer gezogen werden.
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Wer spielt den Bösewicht M. Bison? Schauspieler David Dastmalchian übernimmt die Rolle des ikonischen Fieslings Lord M. Bison.



