Der Actionfilm „Shelter“ startet am 26. März im Kino. Hier ist unsere Kritik zum Film mit Jason Statham.
Ric Roman Waugh ist der Mann für die Action. Zumeist dreht er mit Gerard Butler, mit Jason Statham kommt er aber wohl auch gut klar, wie SHELTER zeigt. Herausgekommen ist ein typischer Statham-Film. Schöne Action, minimalistische Story, halbwegs unterhaltsam.

Shelter: Zur Handlung – Ein Leuchtturm, ein Mädchen und eine alte Rechnung
Mason lebt auf einer einsamen Insel auf einem Leuchtturm. Als ihm während eines Sturms Lebensmittel geliefert werden, geht das Schiff unter und er muss das Mädchen Jessie retten. Als sich ihr Zustand verschlechtert, ist er gezwungen, aufs Festland zu gehen. Dort wird er von einer Kamera erfasst. Das wollte Mason vermeiden, denn jetzt taucht er in den Suchparametern des MI6 auf. Nur wenig später taucht ein Team an Elite-Soldaten auf der Insel aus. Aber Mason ist ein Mann, der weiß, wie man sich verteidigt.
Zusammen mit Jessie flieht er aufs Festland. Er weiß, er muss den Drahtzieher finden und töten, oder sie werden niemals sicher sein.
Shelter: Eine Kritik – Ein-Mann-Armee trifft auf Nachwuchstalent
In der ersten halben Stunde tut sich recht wenig. Die Stimmung der schottischen Insel auf den äußeren Hebriden (gedreht wurde aber in Irland) ist schön, das Zusammenspiel von Statham und der jungen Bodhi Rae Breathnach überzeugend, weil sie eine neue Vaterfigur und er einen Sinn im Leben sucht. Das funktioniert, dennoch dauert es, bis die eigentliche Handlung in Gang kommt. Als das geschieht, wird auf leise Momente nicht mehr gesetzt.
Statham ist in seinem Action-Element. In den Fights sieht er wie immer klasse aus. Aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser Film kaum so etwas wie eine Geschichte hat. Sie ist nur das Vehikel dafür, dass Statham als Ein-Mann-Kampfmaschine um sich schlägt. Entsprechend sind auch alle verschwendet, einerseits der stets zuverlässige Daniel Mays als Masons alter Kumpel, andererseits Bill Nighy als Drahtzieher, der Mason tot sehen will.
Mit einer Laufzeit von gut 100 Minuten überbeansprucht SHELTER die Geduld des Zuschauers ein wenig. Letztlich hat der Film zu wenig zu bieten, um das Publikum durchgehend bei der Stange zu halten. Es liegt an der Geschichte, an ihr hätten die Macher feilen müssen. Aber wieso, werden sie sich gefragt haben, denn dies ist halt ein Jason-Statham-Actionfilm und seine Fans bekommen dabei, was sie erwarten.
Mehr zum Film auf KINOFANS: Jason Statham – Shelter: Neuer Kinostart im März bestätigt
Film-Fakten
| Kategorie | Details |
| Regie | Ric Roman Waugh |
| Besetzung | Jason Statham, Bodhi Rae Breathnach, Bill Nighy, Daniel Mays |
| Kinostart | 26. März 2026 |
| Genre | Action / Thriller |
| Laufzeit | ca. 100 Minuten |
| FSK | ab 16 Jahren |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Worum geht es in ‚Shelter‘? Ein ehemaliger Agent, der sich als Leuchtturmwärter versteckt, muss ein Mädchen beschützen und wird dabei vom MI6 aufgespürt.
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Ist der Film sehr actionreich? Nach einem ruhigen Beginn gibt es die gewohnt harten Fights und Verfolgungsjagden, für die Jason Statham bekannt ist.
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Wo wurde ‚Shelter‘ gedreht? Obwohl die Handlung auf den schottischen Hebriden spielt, fanden die Dreharbeiten hauptsächlich in Irland statt.
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Wer ist das Mädchen im Film? Jessie wird von der Newcomerin Bodhi Rae Breathnach gespielt, die für ihre starke Performance viel Lob erhält.



