Der Actionfilm „Pretty Lethal“ startete am 25. März bei Prime Video. Hier ist unsere Kritik zum Film mit Uma Thurman.
Die Idee, dass eine Gruppe junger Frauen irgendwo im Nirgendwo mit fiesen Gestalten aneinandergerät und ums Überleben kämpfen muss, ist nicht neu. Originell wird „Pretty Lethal“ aber dadurch, dass die Ballerinas sich nicht zum Opfer machen, sondern ihre Fertigkeiten nutzen, um in Ärsche zu treten (und Blut zu verspritzen)

Pretty Lethal: Zur Handlung – Endstation ungarische Provinz
Eine Gruppe amerikanischer Ballerinas ist auf dem Weg zu einem Wettbewerb in Budapest, aber der Flug wird umgeleitet und der Bus, mit dem sie durch die ungarische Provinz tuckern, bleibt mitten im Wald liegen. Die Mädchen finden ein Gasthaus, von wo aus sie auf Hilfe hoffen. Aber die Situation eskaliert, ihre Trainerin wird erschossen und der Eigentümerin des Ladens, die selbst mal eine Ballerina war, jetzt aber ihren Lebensunterhalt als knallharte Verbrecherchefin bestreitet, weiß, dass sie keine Wahl hat.
Die Ballerinas müssen weg. Aber die wollen sich nicht einfach ihrem Schicksal ergeben …

Pretty Lethal: Eine Kritik – Wenn Pirouetten tödlich werden
Nach der Realitätsnähe darf man hier nicht fragen. Denn die Ballerinas gehen von Null auf Hundert, sind normale Mädchen, dann aber Kampfmaschinen, die massenweise töten. Aber hey, es geht um tödliche Ballerinas, braucht es da Realitätsnähe? Nein, vielmehr mutet der Film wie das Zusammenstückeln vieler verschiedener Thriller- und Horrorelemente an, nur um dann eben die fünf Mädchen tanzen zu lassen, während sie mit Messern und ähnlichem um sich schlagen.
Die Kampfchoreographie, wenn man sie denn so nennen darf, ist wirklich einzigartig. Der Kontrast aus den Bewegungen des Balletts mit dem spritzenden Blut und den grobschlächtigen Gegnern, mit denen es die Mädchen zu tun haben, ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch sehr gefällig.
Zu den Jungdarstellern gehören Maddie Ziegler, Lana Condor und Iris Apatow, die als schlagkräftige Ballerinas den Flim tragen. Die Schurkenrolle – zumindest eine – ging an Uma Thurman, deren Figur wenig nachvollziehbar gezeichnet ist. Ja, es gibt reichlich Stolpersteine bei dieser Story, aber der Film macht Laune.
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