‚Fabian und die mörderische Hochzeit‘ Filmkritik: Bastian Pastewka im Krimi-Debakel zum Abschalten

Unser Urteil: Weder spannend noch witzig – Ein humorloses Whodunnit-Desaster bei Prime Video

Fabian und Die mörderische Hochzeit First Look (c) Prime Video
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Die Krimikomödie „Fabian und die mörderische Hochzeit“ startete am 6. Februar bei Prime Video. Hier ist unsere Kritik zum Film mit Bastian Pastewka.

Was mag Bastian Pastewka geritten haben, in diesem Film mitzuwirken? Er ist eigentlich besser als das, sein Humor ist besser, was er in seinen eigenen Projekten auch immer wieder zeigt. Aber diese Krimikomödie? Nein, die ist weder spannend, noch witzig, sondern nur lahm.

Fabian und Die mörderische Hochzeit First Look (c) Prime Video

‚Fabian und die mörderische Hochzeit‘: Zur Handlung – Ein Dieb auf Abwegen

Der Gauner Fabian muss sich auf der Flucht vor jemandem, den er betrogen hat, als Fotograf bei einer Hochzeit einschleichen und findet sich in einer abgelegenen Villa wieder. Eigentlich sucht er ja einen Weg, abzuhauen, bis er von einem 40.000 Jahre alten Kunstwerk erfährt, das mehrere Millionen wert it. Das weckt sein Interesse und so versucht er hier das große Ding.

Dumm nur, dass die Eigentümerin des Kunstwerks ermordet wird …

‚Fabian und die mörderische Hochzeit‘: Eine Kritik – Wenn der Humor im Halse stecken bleibt

Wenn ein Krimi nicht spannend und eine Komödie nicht lustig ist, dann hat man ein Problem. Das zeigt sich hier sehr schnell. Es ist im Grunde völlig egal, welche der Reißbrettfiguren letztlich der Mörder ist. Wenn es wenigstens was zu lachen gäbe, aber nein, man hat eher den Eindruck, dass sich Pastewka in der Rolle unwohl fühlt. Als würde er immer wieder humoristisch ausbrechen wollen, aber das uninteressante Drehbuch hegt ihn immer wieder ein.

Es dauert nicht lange und man merkt: Nein, aus diesem Film wird nichts mehr. Er ist in jeder Beziehung eine Vollkatastrophe, die man schnellstmöglich vergessen möchte. Was auch nicht schwerfällt, dieser Klischeehaufen hat nämlich nichts, das auch nur annähernd das Format hätte, im Gedächtnis hängen zu bleiben.

Filmisches Streaming-Fast-Food – schnell dargeboten, halbwegs schnell verzehrt, dann auch schon wieder vergessen. Und hungrig ist man sowieso …

Mehr Informationen zum Film:

Fazit: Ein Fall für die Fernbedienung
Zum Abschalten schlecht. Kein Witz, kein Esprit, nicht mal ein interessantes Mordmysterium.
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