Die Comedy-Serie „Brothers“ startete am 23. September bei Apple TV. Hier ist unsere Kritik zur Serie mit Matthew McConaughey und Woody Harrelson.
Die Serie basiert auf einem wahren Gerücht heißt es am Anfang. Was ist damit gemeint? Dass die Möglichkeit besteht, dass Matthew McConaughey und Woody Harrelson, die seit Jahrzehnten befreundet sind und mehrmals zusammengearbeitet haben, tatsächlich Halbbrüder sind. Denn McConaugheys Mutter stellte in den Raum, nicht nur Harrelsons Vater, einem später inhaftierten Auftragskiller, gekannt, sondern etwas mit ihm gehabt zu haben. Das ist auch die Ausgangslage der achtteiligen Serie.

Brothers: Zur Handlung – Das halbe Brüderpaar auf Wahlfang
Woody fährt mit seiner Familie zu seinem Kumpel Matthew nach Austin. Der ist gerade am Verzweifeln, weil er eine Rede über seinen Vater schreiben will, weswegen Woody ihn abzulenken versucht, was in einer Nacht der Abenteuer endet. Tags darauf erfährt Woody von Matthews Mutter, dass sie Halbbrüder sein könnten, auch wenn sie diese Andeutung gleich wieder einkassiert. Woody ist unklar, was er nun tun soll, aber da Matthew Gouverneur werden will, ist er ohnehin da, um ihn bei der Kampagne zu unterstützen …
Brothers: Eine Kritik – Große Spielfreude trifft auf absurde Situationen
Ob wahr oder nicht, faszinierend ist die Idee schon. Und zumindest möglich. Eine Aufklärung gab es nie, weil McConaughey keinen DNS-Test wünscht. Für ihn würde es heißen, dass er nicht der Sohn seines Vaters ist, anders als bei Harrelson, der gerne wissen würde, ob sie wirklich Halbbrüder sind. Daraus bezieht die Serie einiges an Komik, aber auch das Zusammenspiel der beiden Freunde ist herrlich.
Zudem gibt es reichlich absurde Situationen. McConaughey beim Rodeo etwa oder ein Jagdausflug, der nicht so endet, wie er sich das vorgestellt hat. Dabei prallen die Freunde immer wieder aneinander sind eben sehr unterschiedlich, lieben einander aber wirklich wie Brüder. Das wird hier durchaus amüsant dargeboten, zumal die etwa halbstündigen Episoden auch kurz genug sind, um Leerlauf zu vermeiden.
Harrelson und McConaughey genießen es sichtlich, fiktionalisierte Versionen ihrer Selbst zu spielen. Ob das letztlich acht Folgen oder gleich mehrere Staffeln trägt, muss man sehen.
Tipp: Hier gibt es weitere Informationen, Details & Hintergründe zur Serie



