‚Apex: Kampf ums Überleben‘ Filmkritik: Theron vs. Egerton im australischen Outback

Unser Urteil: Packendes Katz-und-Maus-Spiel – Adrenalin pur ohne Atempause

Ein Mann redet mit einer Frau, die in einem Dschungel an einen Baum gefesselt ist.
Filmszene aus APEX mit Charlize Theron und Taron Egerton (c) 2026 Netflix
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Der Thriller „Apex“ startet am 24. April bei Netflix. Hier ist unsere Kritik zum Film mit Charlize Theron und Taron Egerton.

Regisseur Baltasar Kormakur hat Erfahrung mit Geschichten, bei denen es ums nackte Überleben geht, seien es der Bergsteigerfilm EVEREST oder auch der Tierhorrorstreifen BEAST. Bei APEX geht es auch ums Klettern – zumindest am Anfang und am Ende.

Netflix- Film „APEX“ FIRST LOOK (c) Netflix

‚Apex‘: Zur Handlung – Vertrauen ist tödlich

Nach einem tragischen Schicksalsschlag will Sasha alleine in Australien mit einem Kajak einen Fluss befahren. Auf dem Weg lernt sie Ben kennen, der ihr ein paar gute Tipps gibt. Als sie am nächsten Morgen merkt, dass ihr Rucksack weg ist, findet sie wenig später Ben, der ihr Hilfe anbietet. Aber Ben ist nicht so nett, wie er sich gibt. Tatsächlich ist er für das Verschwinden zahlreicher Menschen verantwortlich …

‚Apex‘: Eine Kritik – Minimalismus trifft Perfektion

Der 95 Minuten lange Film ist rasant erzählt. Er ist ökonomisch erzählt, ohne Füllmaterial, ohne allzu viele Hintergründe. Vom Schicksalsschlag für Sasha, der den Auftakt des Films bildet, abgesehen, gibt es keine persönlichen Geschichten dieser Figuren. Sie sind Funktionsträger: Hier eine Frau, die man getrost als Adrenalinjunkie bezeichnen könnte, dort der Killer. Dass die Figuren dennoch Klick machen, liegt vor allem an Charlize Theron und Taron Egerton. Beide brillieren mit ihrer Performance, Egerton vielleicht noch einen Tick mehr. Wie er mit einem Song mitgeht, während er wartet, ist eigentümlich schräg und beängstigend zugleich.

Der Film erfindet das Rad nicht neu. Derartige Geschichten gab es schon häufiger, dabei kommt es immer auf die Umsetzung an. Die ist technisch makellos. Ein paar Szenen – ob nun im reißenden Fluss oder an einer Felswand – lassen mitzittern. Das ist so überzeugend gemacht, dass man meinen könnte, es wären keine Effekte zum Einsatz gekommen. Sind sie natürlich schon, auch wenn Theron von einer Profikletterin gelernt hat, wie man sich an einer Wand bewegt.

So wenig die Geschichte originell ist, so überraschend ist dann doch das Finale, denn hier müssen beide Figuren plötzlich zusammenarbeiten, was die Spannung steigert, da keiner dem anderen traut.

Viele weitere Informationen zum Film hier: APEX  – Film (2026)

Knallhartes Survival-Handwerk
APEX ist ein gelungener Survival-Thriller mit zwei herausragenden Schauspielern. Ja, die Story ist alles andere als neu, aber der vergleichsweise kurze Film geht praktisch sofort in die Vollen und schafft es, das Katz- und Mausspiel der beiden Hauptfiguren durchgehend spannend zu gestalten.
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