Die dritte Staffel der Thrillerserie „The Night Agent“ startet am 19. Februar bei Netflix. Hier ist unsere Kritik zur Serie.
Die Fiktion ist da der Realität eine Nasenlänge voraus, aber eben auch nicht ganz. Denn dass Scheiße immer nach oben kommt, lässt sich bei THE NIGHT AGENT beobachten, wenn man ins Weiße Haus blickt.

The Night Agent‘ Staffel 3: Zur Handlung – Ein gefährlicher Deal
Die dritte Staffel beginnt damit, dass Peter Sutherland seit über einem Jahr nichts mehr vom Informationshändler gehört hat. Der Mann hat ihn nach dem Einbruch im UN-Gebäude in der Hand, aber Peter hat seine Vorgesetzten eingeweiht. Der Plan ist es, den Mann aufzuspüren und dingfest zu machen.
Als ein Finanz-Analyst nach Istanbul flieht und Peter ihn verfolgt, weil er seinen Vorgesetzten ermordet haben soll, wird er vom Informationshändler kontaktiert. Der Mann, den er in Gewahrsam hat, soll dem Informationshändler ausgeliefert werden. Peter ist sich unsicher, aber hier offeriert sich die Chance, an den Mann heranzukommen.
Zugleich wird eine Journalistin in die ganze Geschichte hineingezogen, die größer ist, als es anmutet und bis in die höchsten Kreise reicht. Das merkt auch die Secret-Service-Agentin Chelsea Arrington.
‚The Night Agent‘ Staffel 3: Eine Kritik – Internationales Flair und neue Gesichter
Verzichten muss man diesmal auf Lucianne Buchanan als Rose Larkin. Peter hatte sich am Ende der zweiten Staffel von ihr getrennt, weil ihm klar wurde, dass sie wegen ihm immer in Gefahr sein würde. Inhaltlich ist auch das durchaus sinnig, da es schwierig geworden wäre, die Figur langfristig weiterhin an Peter zu binden. Einen Ersatz gibt es mit der Journalistin Isabel De Leon, die von Genesis Rodriguez gespielt wird.
Als Präsident Richard Hagan steht Ward Horton vor der Kamera. Mit persönlichem Charme und einer ehrgeizigen politischen Agenda getragen, startet Hagan in seine erste Amtszeit im Weißen Haus und genießt parteiübergreifende Zustimmung. Sein erklärtes Ziel: als einer der großen Staatsmänner in die Geschichte einzugehen. Doch je komplexer die politischen Entscheidungen werden und je mehr sich ausgerechnet Vertraute als Verräter entpuppen, desto stärker gerät er in einen inneren Konflikt. Am Ende muss er sich entscheiden, ob er als bedeutender Präsident in Erinnerung bleiben will – oder als moralisch integrer Mensch.
An seiner Seite steht First Lady Jenny, verkörpert von Jennifer Morrison, bekannt aus der Serie DR. HOUSE. Nach außen gibt sie die perfekte Präsidentengattin: engagierte Philanthropin, liebevolle Mutter und geschätzter Gast in Talkshows. Hinter verschlossenen Türen jedoch erweist sie sich als kluge politische Taktikerin. Sie ist nicht nur Ratgeberin, sondern gleichberechtigte Partnerin ihres Mannes in Staatsfragen. Als ein bedrohlicher Zwischenfall im Weißen Haus ein lange gehütetes Geheimnis ans Licht zu bringen droht, ist Jenny gezwungen, einen unerwarteten Verbündeten zu suchen, um sowohl ihre politische Position als auch ihre Familie zu schützen.
Eine weitere zentrale Figur spielt Stephen Moyer – ein Mann ohne Namen, der als Auftragskiller arbeitet. Trotz seiner skrupellosen Profession gewinnt er Sympathien, weil er privat ein fürsorglicher Vater ist. Zu Hause zeigt er Wärme und Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinem kleinen Sohn, während er beruflich ohne Zögern tötet. Doch die klare Trennung zwischen Familie und Gewalt beginnt zu zerbrechen. Die wachsenden Spannungen zwischen seinen beiden Identitäten zwingen ihn schließlich zu einer folgenschweren Entscheidung.
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