Der Horrorfilm „28 Years Later: The Bone Temple“ startet am 15. Januar im Kino. Hier ist unsere Kritik zum Film.
Die Fortsetzung von 28 YEARS LATER stellt den Kult-Führer Jimmy in den Fokus. Damit einher geht ein eklatanter Mangel an Ragern, was dem Film nicht gutgetan hat. Er hat aber seine Momente, auch wenn er unter dem Strich eher enttäuschend ist.

’28 Years Later: The Bone Temple‘: Zur Handlung – Überleben im Schatten des Knochentempels
Spike wird gezwungen, um einen Platz in Jimmys Gruppe zu kämpfen. Es gelingt ihm auch, zu siegen, aber das Leben in der Sekte ist kein leichtes, denn die zieht umher und schlachtet Menschen bestialisch ab. Während Spike nach einem Ausweg sucht, schafft es Dr. Kelson, den Alpha Samson zu „zähmen“.
Die Wege von Jimmys Gruppe und Dr. Kelson überschneiden sich schon bald.
’28 Years Later: The Bone Temple‘: Eine Kritik – Evolution statt Eskalation
Der Film setzt praktisch direkt an dem vorherigen an, lässt aber offen, wie die Begegnung der Flüchtigen mit Jimmys Gruppe aussah – man kann es sich dann jedoch denken. Der Fokus auf Jimmy ist ein zweischneidiges Schwert. Jack O’Connell ist in der Rolle sehr gut, aber darüber wird völlig vergessen, in was für einer Welt die Geschichte spielt. Der Mensch ist des Menschen Wolf, das ist schon klar, und doch hätte die Rager-Gefahr hier nicht so hundertprozentig ausgespart werden dürfen.
Die Handlung um Dr. Kelson hat zumindest einen von ihnen, den hünenhaften Sampson, den man auch schon aus dem vorherigen Film kennt. Das ist der eigentlich interessante Teil des Films, weil er die Rager-Mythologie nimmt und sie – nachdem das im vorherigen Teil auch schon geschehen ist – noch einmal weiterdenkt. Er zeigt damit eine Art von Evolution, die interessant ist und von der man mehr gesehen hätte, aber das ist dann vielleicht etwas, das für den nächsten Teil, so er denn kommt, vorbehalten ist.
Das Ende deutet ja zumindest an, dass es weitergeht, und das mit einem Epilog, der jeden Fan des Originalfilms freuen wird. Alles in allem ist 28 YEARS LATER: THE BONE TEMPLE aber enttäuschend, weil er viel Leerlauf hat, den Fokus falsch legt und nur in wenigen Momenten wirklich überzeugen kann. Einer der wirklich großen ist, als Ralph Fiennes zum Iron-Maiden-Song „The Number of the Beast“ einen denkwürdigen, ja, im wahrsten Sinne des Wortes satanischen Auftritt hat.
Mehr zum Film: 28 Years Later: The Bone Temple – Film (2026) – Details, Hintergründe; FAQs und mehr
So hat uns der Vorgänger gefallen: 28 Years Later – Die Welt hat sich verändert (Filmkritik)



